Im elften Anlauf

Fotos: Löwen feiern Pokal-Sieg!

TSV Hannover-Burgdorf - Rhein-Neckar Löwen
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Rhein-Neckar Löwen feiern Pokalsieg.
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Rhein-Neckar Löwen feiern Pokalsieg.

Hamburg – Den Rhein-Neckar Löwen fällt eine Zentnerlast von der Seele: Pokalsieg! Das gab's noch nie. Diesmal lassen sich die Mannheimer weder im Halbfinale noch im Endspiel stoppen.

Erfolgstrainer Nikolaj Jacobsen rennt völlig losgelöst über das Parkett und brüllt seine Freude über das Ende des Pokalfluchs heraus, seine Schützlinge tanzen ausgelassen in einer Jubeltraube

Im elften Anlauf hat sich Handball-Meister Rhein-Neckar Löwen einen seiner größten Träume erfüllt und zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den DHB-Pokal gewonnen. 

Der zweimalige deutsche Meister setzt sich im Finale des Endrundenturniers in Hamburg gegen die TSV Hannover-Burgdorf mit 30:26 (13:11) und kann in wenigen Wochen mit dem Titel-Hattrick in der Bundesliga sein Erfolgsjahr krönen. 

„Ich kann meine Emotionen gar nicht beschreiben“, sagt Jacobsen. „Die Erleichterung ist sehr groß. Alle haben gesagt, ihr müsst das Ding endlich gewinnen. Am meisten freue ich mich für die Fans.“ Patrick Groetzki steht die Freude ebenfalls ins Gesicht geschrieben. „Das ist unglaublich und tut allen im Verein richtig gut“, kommentiert der Rechtsaußen den Premierenerfolg im Pokal. Bislang hat ein Fluch in diesem Wettbewerb auf den Badenern gelegen. 

Bei den vorangegangenen zehn Endrunden-Teilnahmen sind die Löwen siebenmal im Halbfinale und dreimal im Finale gescheitert. Fünfmal hat sie dabei die SG Flensburg-Handewitt in der Vorschlussrunde rausgeworfen. Zum Glück der Löwen ist der Angstgegner in dieser Saison schon im Achtelfinale ausgeschieden. 

Schmid dreht nach der Pause auf

Vor 13.200 Zuschauern in der ausverkauften Hamburger Barclaycard-Arena ist der deutsche Meister das überlegene Team, kommt aber zwischenzeitlich in Bedrängnis. Zu Beginn knausert der Favorit noch mit Toren, binnen acht Minuten zieht er jedoch von 4:4 auf 10:4 davon und legt den Grundstein für den Erfolg. 

Die Hannoveraner leisten sich in dieser Phase zu viele Fehler und haben die Löwen-Abwehr nur selten überwinden können. Bester Werfer bei den Löwen ist Andy Schmid, der alle seine acht Treffer nach der Pause erzielt. 

„Ich bin erschöpft. Diese Bürde, dieser Druck - der Erfolg hat eine immense Bedeutung für den ganzen Verein“, sagt der Schweizer. „Er hat in der ersten Halbzeit schlecht gespielt. Deshalb habe ich ihm in der Pause gesagt: Die Mannschaft braucht dich“, berichtet Jacobsen. „Und dann gibt er solch eine Antwort. 

Bei Hannover ragt Timo Kastening mit sechs Toren heraus. Schon im Halbfinale am Tag zuvor haben die Gelbhemden eine eindrucksvolle Demonstration der Stärke abgeliefert. Da haben sie den zweimaligen Pokalsieger SC Magdeburg, der in der Bundesliga seit dem 23. November ungeschlagen ist, eindrucksvoll mit 31:24 gestoppt. 

nwo/dpa

Quelle: Mannheim24

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