Final Four um DHB-Pokal

Aus der Traum! Löwen unterliegen Flensburg

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Im Halbfinale des DHB-Pokals unterliegen die Rhein-Neckar Löwen Flensburg mit 23:24

Hamburg - Was für ein Drama! Nach langer Führung kassieren die Rhein-Neckar Löwen im Halbfinale des DHB-Pokals gegen die SG Flensburg in allerletzter Sekunde eine 23:24-Niederlage.

Auch bei ihrer achten Teilnahme am Final Four um den DHB-Pokal verpassen die Rhein-Neckar Löwen den Titel. In der 02 World in Hamburg sah es im Halbfinale gegen die SG Flensburg-Handewitt aber lange Zeit nach einem Finaleinzug der Badener aus.

Aus der Traum! Löwen unterliegen Flensburg

Von Anfang an merkt man beiden Teams an, was auf dem Spiel steht. Schließlich ist die Partie von vielen Zweikämpfen und Nicklichkeiten geprägt. So bekommt Flensburgs Karlssson nach fünf Minute schon die erste Zwei-Minuten-Strafe. Löwen-Kapitän Uwe Gensheimer und Anders Zachariasen geraten immer wieder aneinander.

Die SG Flensburg-Handewitt steht anfangs in der Defensive kompakt und nutzt die Torchancen in der Offensive konsequent. Dementsprechend führen die Norddeutschen nach zehn Minuten mit drei Toren Vorsprung (5:2). 

Löwen beißen sich ins Spiel

Doch die Gelbhemden finden langsam in die Partie und kämpfen sich zurück. Nach 26 Minuten belohnen die Badener ihren Sturmlauf und gehen nach einem Tor von Uwe Gensheimer erstmals in Führung (9:8). Im Gegenzug pariert Niklas Landin einen Siebenmeter von Anders Eggert. Mit einem gerechten 10:10-Unentschieden geht es in die Halbzeitpause.

Löwen drehen auf, Flensburg antwortet

Auch dank eines stark aufspielenden Uwe Gensheimer, der mit insgesamt 11 Toren bester Werfer der Partie ist,  bestimmen die Löwen nach dem Seitenwechsel die Partie zunehmend und erspielen sich eine zwischenzeitliche Vier-Tore-Führung (15:11). In der Folge halten die Löwen Flensburg nach der Pause zunächst auf Distanz.

Das Team von Ljubomir Vranjes findet allerdings die passende Antwort und gleichen sieben Minuten vor dem Ende aus (21:21).

In der Schlussphase entwickelt sich ein echter Handball-Krimi. 30 Sekunden vor dem Ende verpasst Patrick Groetzki beim Stand von 23:23 die Löwen in Führung zu bringen. Die Flensburger halten den Ball in ihren Reihen und schlagen in der allerletzten Sekunde zu.

Jim Gottfridsson überwindet Niklas Landin und besorgt den 24:23-Endstand aus Sicht der Flensburger.

Die Norddeutschen treffen nun im Finale am Sonntag, 10. Mai, entweder auf die Füchse Berlin oder den SC Magdeburg.

nwo

Quelle: Mannheim24

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