Löwen-Kapitän nimmt Stellung

Gensheimer: „Letzten Wochen waren nicht einfach“

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Uwe Gensheimer spricht über seinen Wechsel.

Kronau – Bereits am Freitag ist die Bombe geplatzt: Uwe Gensheimer (28) verlässt die Rhein-Neckar Löwen! Nun hat sich der Kapitän öffentlich zu seiner Entscheidung geäußert.

Schon vor der kurzfristig anberaumten Pressekonferenz der Rhein-Neckar Löwen gibt es im Sportzentrum Kronau einen emotionalen Moment.

Löwen stehen zusammen

Die Löwen schwören sich ein.

Nach der Trainingseinheit versammelt sich die ganze Mannschaft angeführt von Kapitän Uwe Gensheimer in einem Kreis und schwört sich auf die kommenden Aufgaben ein. Man merkt an solchen Szenen einfach, dass es sich hier um eine geschlossene Einheit handelt, bei der der Teamgeist absolut im Vordergrund steht.

Danach finden sich Löwen-Manager Lars Lamadé, Coach Nikolaj Jacobsen und natürlich Uwe Gensheimer im Presseraum ein, um über DIE Handball-Nachricht des Jahres zu sprechen.

Schnell wird deutlich, wie schwer Gensheimer die Entscheidung gefallen ist. Man merkt dem Handball-Star auch an, dass ihm mit der offiziellen Verkündung eine gewisse Last von den Schultern gefallen sein muss.

Die letzten Wochen waren nicht einfach. Die Region, den Verein und meine Heimat zu verlassen, ist vielleicht die schwierigste Entscheidung meiner Karriere“, beginnt der 28-Jährige.

Wechsel zu PSG noch nicht bestätigt

„Mir war aber einfach wichtig, mein Leben noch einmal woanders, in einem anderen Umfeld fortzuführen. Sowohl als Mensch als auch als Sportler“, begründet der Löwen-Kapitän seinen Wechsel.

(v.l.n.r.) Manager Lars Lamadé, Uwe Gensheimer, Nikolaj Jacobsen und Pressesprecher Christopher Monz.

Wohin es den „Urlöwen“ zieht, ist bislang noch offen, jedoch läuft alles auf Paris Saint Germain hinaus. Ich befinde mich mit PSG in guten Gespräche, kann aber noch keinen Vollzug vermelden, so Gensheimer.

Löwen-Manager Lars Lamadé lässt dem gebürtigen Mannheimer bei seinem Heimatverein immer eine Tür offen. „Ich kann mir die Rhein-Neckar Löwen ohne Uwe noch gar nicht vorstellen. Wir sind natürlich traurig, aber wir können die Entscheidung nachvollziehen und sind ihm nicht böse. Die Tür bei den Löwen steht ihm als Sportler oder in anderer Funktion aber immer offen.

Jacobsen blickt nach vorne

„Ich bin natürlich traurig, da er ein wichtiger Spieler und eine wichtige Persönlichkeit für uns ist. Aber wir haben jetzt erstmal in dieser Saison noch viel vor mit ihm“, betont Löwen-Coach Nikolaj Jacobsen.

Bereits am Sonntag, 28. September, sind die Gelbhemden wieder in der VELUX EHF Champions League gefordert. Bei KIF Kolding-Kopenhagen wollen die Löwen den zweiten Sieg in der Gruppenphase einfahren.

nwo

Quelle: Mannheim24

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