Dritter Sieg im dritten Spiel

Löwen machen in Magdeburg Traumstart perfekt

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Alexander Petersson macht den Siegtreffer zum 24:23. (Archivfoto)

Magdeburg – Nach einer schwachen ersten Halbzeit kämpfen sich die Rhein-Neckar Löwen beim SC Magdeburg zurück in die Partie und gewinnen nach einer dramatischen Schlussphase 24:23.

Kurz vor der Partie wird in der GETEC-Arena das Achtelfinale im DHB-Pokal ausgelost. Die Gelbhemden bekommen zwar ein Heimspiel, erwischen mit den Füchsen Berlin aber kein einfaches Los.

Schwache Anfangsphase

Der SC Magdeburg agiert in der ersten Hälfte vor heimischer Kulisse druck- und schwungvoll. Die Rhein-Neckar Löwen zeigen hingegen in der Anfangsphase sowohl offensive als auch defensive Defizite. Nach acht Minuten führen die Hausherren mit 5:2.

Löwen-Coach Nikolaj Jacobsen zieht nicht nur die erste Auszeit, sondern ersetzt den bis dato glücklosen Torwart Darko Stanic durch Mikael Appelgren. Der Serbe hat seine Chance von Anfang nicht nutzen können.

Die Badener können sich zwar in der Folge berappeln, lassen die Magdeburger aber durch individuelle Fehler immer wieder ihr Spiel aufziehen. Zwischenzeitlich kommen die Löwen bis auf ein Tor ran,liegen zum Pausenpfiff schließlich aber verdient mit 12:14 hinten

Löwen werden stärker

Ein ähnliches Bild bietet sich dann auch zu Beginn der zweiten Hälfte. Das Team von Trainer Nikolaj Jacobsen leistet sich einfach zu viele Unkonzentriertheiten, sodass der Zwei-Tore-Rückstand zunächst weiter Bestand hat.

Nach rund 35 Minuten werden die Löwen dann aber deutlich stärker und gleichen zum 15:15 aus (nach 39 Minuten). Es entsteht nun ein richtiger Schlagabtausch zwischen beiden Teams. Bei den Badenern ragt in dieser Phase Alexander Petersson heraus, der das Offensivspiel spürbar ankurbelt und gemeinsam mit Kapitän Uwe Gensheimer mit fünf Toren bester Werfer der Löwen ist.

Dramatische Schlussphase

Nach 48 Minuten belohnen sich die Löwen für ihren Aufwand und gehen erstmals in dieser Partie in Führung (19:18). Die Gastgeber kämpfen sich nach der Drangphase der Gäste allerdings zurück und gehen fünf Minuten vor dem Ende mit 22:21 in Führung.

In einer packenden Schlussphase können die Rhein-Neckar Löwen den Rückstand aber tatsächlich drehen und gewinnen mit 24:23. Dabei avanciert ausgerechnet Darko Stanic zum Matchwinner, als er kurz vor Schluss einen 7-Meter pariert. 

Mit dem dritten Sieg im dritten Saisonspiel können die Badener auch den Patzer des THW Kiel ausnutzen, der bei der SG Flensburg-Handewitt verloren hat.

nwo

Quelle: Mannheim24

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