Nach Spielen gegen Montpellier

Löwen-Profi Andy Schmid: „Das war einfach heftig“

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Hinter Andy Schmid und den Löwen liegen zwei emotionale Begegnungen.

Mannheim – Sportlich gesehen liegt hinter den Rhein-Neckar Löwen eine erfolgreiche Woche. Doch von den Partien gegen Montpellier bleiben vor allem die emotionalen Eindrücke.

Diese Woche werden die Rhein-Neckar Löwen wohl so schnell nicht vergessen!

„Das betrifft alle Europäer“

Unter den Eindrücken der Terroranschläge von Paris haben die Badener zwei Champions-League-Spiele gegen Montpellier HB absolviert. Keine einfache Situation für alle Beteiligten. Das war extrem, ergreifend, einfach heftig, sagt Andy Schmid. „Man hat die Trauer hautnah gespürt“, so der Schweizer weiter.

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Auch Löwen-Trainer Nikolaj Jacobsen lässt in sein Inneres blicken. „Du gehst abends ins Bett und weißt, dass gerade ein Fußball-Länderspiel abgesagt wurde. Und du stehst morgens auf und hörst, dass es in Paris einen Einsatz gegen eine Terrorgruppe gibt. Das betrifft alle Europäer“, so der Däne. Bei solchen Aussagen wird deutlich, wie sehr die schrecklichen Ereignisse die gesamte Mannschaft ergriffen haben.

„Wahnsinns-Programm“

Sportlich gesehen ist die Woche für die Gelbhemden erfolgreich verlaufen. Durch die beiden Siege gegen Montpellier hat der Bundesliga-Tabellenführer gute Chancen ins Achtelfinale der Königsklasse einzuziehen.

In der kommende Woche wartet auf das Team um Kapitän Uwe Gensheimer dann ein echtes Mammutprogramm. Zunächst geht es am Samstag, 21. November, zum Bundesliga-Spitzenspiel nach Melsungen. Die Nordhessen sind die Überraschungsmannschaft der Bundesliga und zählen als Tabellendritter zu den schärfsten Verfolgern der Löwen.

Am Dienstag, 24. November, kommen dann die Füchse Berlin in die SAP Arena und schließlich folgt am Donnerstag, 26. November, noch das Champions-League-Rückspiel gegen IFK Kristianstad. „Das ist ein Wahnsinns-Programm“, meint Jacobsen und hat damit nicht ganz unrecht.

Jedoch sind die Spiele gegen Melsungen und Berlin auch eine große Chance, um sich weiter an der Tabellenspitze der DKB Handball-Bundesliga festzusetzen.

nwo/dpa

Quelle: Mannheim24

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