Halbfinale im DHB-Pokal

Löwen starten Vorbereitung auf „Highlight“ Final Four 

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Alexander Petersson (r.) will mit den Löwen am Wochenende den DHB-Pokal gewinnen.

Mannheim - Nach der Länderspielpause richtet sich der Fokus bei den Rhein-Neckar Löwen auf das Final Four um den DHB-Pokal. Die Löwen wollen ihre letzte Titelchance nutzen.

Die Rhein-Neckar Löwen haben die Vorbereitung auf das Final Four um den DHB-Pokal am 9./10. Mai in Hamburg begonnen. Löwen-Coach Nikolaj Jacoben erwartet seine Spieler nach der Länderspielpause zurück. 

„Ich hoffe, bis auf Andy Schmid hat sich niemand bei seiner Nationalmannschaft verletzt“, so die Hoffnung des Trainers. Der Schweizer Nationalspieler hat sich im Hinspiel der EM-Qualifikation gegen Tschechien eine Gehirnerschütterung zugezogen. Im Rückspiel ist der Spielmacher deshalb auch nicht im Kader der Eidgenossen gestanden. Der Einsatz im Final Four scheint aber nicht in Gefahr zu sein (wir berichteten).

Fokus nur noch auf Flensburg

Für die Löwen zählt nun nur noch das Halbfinale im DHB-Pokal am Samstag, 9. Mai, gegen die SG Flensburg-Handewitt. 

„Ab Dienstag gilt unsere volle Konzentration der Final4-Teilnahme. Wir wollen uns in Ruhe auf Hamburg vorbereiten, gleichzeitig wartet auf unsere medizinische Abteilung noch jede Menge Arbeit“, hofft Jacobsen auf eine Rückkehr seiner verletzten Stammkräfte. 

„Für uns ist die Endrunde um den DHB-Pokal in Hamburg das Highlight der Saison, das wir uns durch den Sieg gegen Kiel im Viertelfinale hart erkämpft haben. Jetzt wollen wir gemeinsam mit unseren Fans in Hamburg Geschichte schreiben und erstmals den DHB-Pokal in die Rhein-Neckar Region holen, gibt Jacobsen die Ansage für das kommende Wochenende vor. 

Aufgrund der Tatsache, dass die Badener im Meisterschaftsrennen mittlerweile einen nur schwer aufholbaren Rückstand auf Spitzenreiter THW Kiel haben, ist der DHB-Pokal wohl die letzte Chance, um die Saison noch mit einem Titel zu krönen.

Gute Bedingungen in Hamburg

Wenigstens über die Anreise nach Hamburg müssen sich die Löwen bisher keine Gedanken machen, im Gegensatz zu vielen Fans, die der laufende Bahnstreik hart getroffen hat. Nach einer letzten Trainingseinheit geht es für die Mannschaft um Kapitän Uwe Gensheimer am Freitagmittag mit dem Flieger nach Hamburg, auf ein Abschlusstraining vor Ort verzichten die Badener, die schon traditionell im Lindner Hotel Hagenbeck residieren. „Hier finden wir fantastische Voraussetzung und fühlen uns unheimlich wohl, zudem ist das Hotel durch seine Nähe zur Halle einfach ideal“, so Löwen Co-Trainer Oliver Roggisch.

Anwurf zum Halbfinale ist am Samstag um 14 Uhr. Das zweite Halbfinale zwischen den Füchsen Berlin und dem SC Magdeburg steigt dann um 16:45 Uhr. 

nwo/Löwen

Quelle: Mannheim24

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