Gensheimer sei Dank!

Mühsamer Heimsieg – Löwen ringen Leipzig nieder

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Stefan Kneer versucht die Leipziger zu stoppen.

Mannheim – Gegen den SC DHfK Leipzig tun sich die Rhein-Neckar Löwen lange Zeit schwer. Erst in der Schlussphase zeigen die Badener ihre ganze Klasse und gewinnen am Ende mit 28:22.

Der 13. Saisonsieg ist für die Rhein-Neckar Löwen ein hartes Stück Arbeit gewesen. Der SC DHfK Leipzig avanciert in der SAP Arena zu einem echten Härtetest für das Team von Nikolaj Jacobsen geworden.

Löwen tun sich schwer

Wie zu erwarten beginnt für den angeschlagenen Löwen-Stammkeeper Mikael Appelgren Richard Stochl, der erst vor wenigen Wochen zu den Badenern gewechselt ist. 

Die Fotos vom Löwen-Heimsieg gegen Leipzig

Die Löwen finden gegen den mutig aufspielenden Aufsteiger zunächst nicht zu ihrem gewohnten Spiel. Die Sachsen wehren sich gegen den Tabellenführer mit einer aggressiven Spielweise. Dementsprechend ist die Partie geprägt von vielen Nickligkeiten, die letztlich auch zu Strafminuten für Alexander Petersson und Harald Reinkind führen.

Nach einer Viertelstunde übernehmen die Leipziger dann sogar die Führung. Löwen-Coach Nikolaj Jacobsen, dem der Ärger über einige Schiedsrichterentscheidung deutlich anzumerken ist, reagiert und zieht beim Stande von 5:6 die erste Auszeit.

Auch wenn die Gelbhemden in der Folgephase immer noch zu viele Chancen liegen lassen, erspielen sie sich eine knappe 12:11-Pausenführung. 

Mit Gensheimer kommt die Wende

Der Aufsteiger lässt auch nach dem Seitenwechsel nicht locker und bereitet der Defensive der Hausherren weiter Probleme. Die Löwen nutzen nun allerdings auch ihre Chancen konsequenter als noch im ersten Durchgang. 

Die 4.649 Zuschauer in der SAP Arena sehen nach wie vor eine ausgeglichene Partie. Die Rhein-Neckar Löwen haben aber noch ein Ass im Ärmel. Nikolaj Jacobsen bringt nämlich für die letzte Viertelstunde Kapitän Uwe Gensheimer, der bis dato nur auf der Bank gesessen ist und lediglich die 7-Meter geworfen hat, in die Partie.

Und der 29-Jährige bringt tatsächlich noch einmal ordentlich Schwung ins Löwen-Spiel. Mit einer 22:19-Führung geht der Spitzenreiter in die letzten zehn Minuten der Partie. Auch Löwen-Torwart Richard Stochl kann sich in dieser Phase mit einigen Glanzparaden auszeichnen. Der Slowake zeigt bei seinem Einstand eine insgesamt solide Leistung. 

In der Schlussphase sind die Löwen einfach die abgebrühtere und effizientere Mannschaft, die am Ende mit 28:22 gewinnt. Bester Werfer der Partie ist Kim Ekdahl du Rietz mit sieben Toren.

Der Sieg ist letztlich vielleicht etwas zu hoch ausgefallen, doch ein positiver Aspekt aus Löwen-Sicht ist, dass das Team von Nikolaj Jacobsen auch an einem schlechteren Tag keine Punkte im Kampf um die Meisterschaft liegen lässt.

nwo

Quelle: Mannheim24

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