35:32-Erfolg

Arbeitssieg der Löwen gegen Abstiegskandidat Lemgo!

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Nach kurzer Behandlung war Andy Schmid wieder fir.

Mannheim – Als unerwartet harte Nuss erweist sich der TBV Lemgo beim Spiel gegen Meister Rhein-Neckar Löwen. Beim knappen Spielstand von 19:17 geht‘s in die Halbzeitpause.

Im zweiten Ligaspiel, nachdem Erfolgstrainer Nikolaj Jacobsen (45) seinen Abschied nach der Saison 2018/19 verkündet hat (WIR BERICHTETEN), empfangen die Rhein-Neckar Löwen am 14. Spieltag den abstiegsbedrohten TBV Lemgo.

Erst drei Siege haben die Nordrhein-Westfalen vor der Partie beim amtierenden Meister auf dem Punktekonto, auswärts alle sieben DMatches verloren! Dazu kommt die löchrigste Abwehr der gesamten Liga.

Der ‚Spielfilm‘

Schrecksekunde gleich zu Beginn in der SAP Arena, als sich Andy Schmid (33) am Ellenbogen verletzt.

Nach sechs Minuten ziehen die Hausherren auf 5:2 davon, kurz darauf steht's 8:5, dann 11:8 – die 3-Tore-Führung hält. auch Schmid ist wieder auf dem Parkett dabei.

Doch in der 20. Minute kommt Lemgo bis auf einen Treffer heran: Nur noch 12:11.

Als Lemgo am Ausgleich schnuppert (14:13), nimmt Löwen-Bändiger Jacobsen eine Auszeit – mit Erfolg! Bis zur 26. Spielminute ist das alte Polster jedoch wieder hergestellt. Es hält jedoch nicht allzu lange, als Lemgo auf 17:16 verkürzt. 

Letztendlich pfeift der Schiri nach einem Hammer von Schmid beim Stand von 19:17 für die Löwen zum Pausentee.

Beste Werfer in der 1. Hälfte: Schmid (6 Tore), Groetzki (5), Petersson (3), Sigurdsson (2), Pekeler, Ekdahl Du Rietz und Larsen (je 1 Tor).

Munteres hin und her vom Anwurf weg auch in der zweiten 30 Minuten:

In der 34. Minute zeigt die Anzeigentafel erstmals eine 4-Tore-Führung für die Löwen an. Doch die ist binnen neun Minuten vergeigt, als es nur noch 25:24 steht!

Grund genug für Jacobsen, Lemgo den Schwung aus den Segeln zu nehmen – mit einer Auszeit.

Als Larsen zum 26:24 trifft, nimmt der TBV ebenfalls eine Auszeit.

Tausendfacher Aufschrei der Erleichtung, als Schmid mit seinem inzwischen 9. Treffer zum 29:26 einnetzt! Und schiebt gleich Nummer zehn auf seinem heutigen Scorerkonto hinterher.

Sieben Minuten vorm Abpfiff ist das alte 4-Tore-Polster wieder hergestellt – jetzt bloß nicht darauf ausruhen! Tun sie nicht: Und erhöhen auf 33:28!

Und Keeper Lucas Bauer im Kasten trägt seinen Teil zum Erfolg mit tollen Paraden bei.

Eineinhalb Minuten vor Spielende scheint die Sache beim Stand von 34:31 gegessen.

Schließlich bleiben die beiden Punkte nach einem 35:32-Sieg in Mannheim. Durchatmen.

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Trotz Sieg bleiben die Löwen hinter Vize-Meister THW Kiel aufgrund der um drei Tore schlechteren Tordifferenz Dritter in der Tabelle, sind jetzt punktgleich mit Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt – wobei das Top-Trio jeweils 26:2 Punkte hat.

Nächster Gegner der Löwen ist am Samstag (10. Dezember) der HBW Balingen-Weilstetten – Anwurf ist um 19 Uhr.

Aber mit dem Selbstbewusstsein von sieben Siegen in sieben Auswärtspartien dürften die Löwen mit breiter gelber Brust ins Schwabenland fahren...

>>> Meister-Trainer Jacobsen verlässt Löwen 2019

pek

Quelle: Mannheim24

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