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Rhein-Neckar Löwen in der Krise - Jetzt spricht Andy Schmid Klartext 

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Von: Nils Wollenschläger

Andy Schmid wird die Rhein-Neckar Löwen nach der Saison verlassen.
Andy Schmid wird die Rhein-Neckar Löwen nach der Saison verlassen. © Patrick B. Kraemer/dpa

Mannheim - Die Rhein-Neckar Löwen stecken nach dem Europapokal-Aus in einer schwierigen Situation. Löwen-Routinier Andy Schmid bezieht im Podcast klar Stellung:

Hinter den Rhein-Neckar Löwen liegen turbulente Tage. Nach dem enttäuschenden Start in der Handball-Bundesliga verpassen die Badener auch die Gruppenphase der European League. Die verdiente Rückspiel-Niederlage bei Benfica Lissabon ist der erste große Tiefpunkt in der noch jungen Saison. Für Andy Schmid ist diese Pleite besonders bitter. Der Schweizer hat in Lissabon sein letztes Europapokal-Spiel für die Löwen absolviert. Der 38-Jährige wird den zweifachen Meister nach der Saison verlassen.

Bereits als ich aus der Halle ging, habe ich mir schon überlegt, dass es mein letztes Europapokal-Spiel als aktiver Spieler gewesen ist. Für die Löwen sicherlich. Schon ein bisschen traurig, muss ich sagen. Das waren immer coole Reisen und tolle Erlebnisse. Das war schon ein emotionaler Moment, dass es jetzt so zu Ende ging“, verrät Schmid nun im Löwen-Podcast.

NameAndy Schmid
Geboren30. August 1983 (Alter 38 Jahre)
GeburtsortHorgen, Schweiz
VereinRhein-Neckar Löwen (bis Sommer 2022)

Rhein-Neckar Löwen: Andy Schmid spricht im Podcast über die vergangenen Jahre

Der Schweizer verspricht, dass er in seiner letzten Löwen-Saison noch einmal Vollgas geben wird: „Das ist meine Abschiedstour. Ich möchte noch einmal alles, was ich in mir drin habe, reinstecken in diese Saison, auch irgendwo die Dankbarkeit zeigen, die ich den Löwen gegenüber habe. Das ist mein Verein. Da möchte ich schon einen schönen Abschluss finden, auch für mich persönlich.

In dem Podcast spricht der Löwen-Spielmacher auch über die vergangenen Jahre, in denen die Rhein-Neckar Löwen oftmals hinter den hohen Erwartungen geblieben sind. Dabei gewährt er spannende Einblicke. „Auf der Erfolgswelle, auf der wir waren, haben wir uns vielleicht ein bisschen unsterblich gefühlt. Wir haben gedacht, den und den Spieler können wir jetzt auch noch ersetzen. Dabei haben wir jedes Jahr ein bisschen Qualität verloren. Dann kam der Umbruch, aber immer wieder mit einem neuen Trainer. Da ist wenig Kontinuität da. Und gerade für junge Spieler ist diese Sicherheit ein hohes Gut. Eines, das wir zuletzt nicht geben konnten“, betont Schmid.

Rhein-Neckar Löwen: Das plant Andy Schmid nach seinem Karriereende

Bezüglich seiner Zukunft lässt sich Andy Schmid noch alle Türen offen. Der Löwen-Star kann sich vorstellen in seiner Heimat Schweiz weiterzuspielen. Klar ist: Er will nach seiner Spielerkarriere als Trainer arbeiten. „Ich bin natürlich in Gesprächen mit ein, zwei Vereinen. Vielleicht werde ich das dieses Jahr noch entscheiden. Das ist aber eine rein emotionale Geschichte. Jetzt habe ich noch Lust darauf. Und danach werde ich dann auf die Trainerschiene gehen. Da bin ich schon in Vorbereitung. Die A-Lizenz habe ich bereits begonnen“, so Schmid abschließend. (nwo)

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