Gegen Leipzig

Löwen schwächeln und gewinnen trotzdem

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Archivfoto

Mannheim – Dank einer guten Anfangs- und Schlussphase holen die Rhein-Neckar Löwen zwei Punkte gegen den SC DHfK Leipzig. Dazwischen tut sich der Meister extrem schwer.

Nach dem Champions-League-Aus gegen Kiel und der Verletzung von Andreas Palicka gibt es für die Rhein-Neckar Löwen doch noch einen versöhnlichen Wochenabschluss. 

Der Bundesliga-Heimsieg gegen den SC DHfK Leipzig ist aber ein hartes Stück Arbeit gewesen. Denn lange Zeit kann der Tabellensechste dem Meister richtig Paroli bieten.

Die Löwen, bei denen sich unter anderem Marius Steinhauser, Dejan Manaskov und Harald Reinkind beweisen dürfen, beginnen stark und können in der Anfangsphase mit drei Toren davonziehen. Es scheint aus Löwen-Sicht alles nach Plan zu laufen, doch die Leipziger beißen sich im weiteren Verlauf der ersten Hälfte in die Partie - und wie! In der 24. Minute gehen die Gäste erstmals in Führung (8:9) und bauen diese in der Folge sogar aus. Zur Halbzeitpause liegen die Badener überraschend mit 10:12 hinten.

‚Steini‘ führt Löwen zum Sieg

Auch nach dem Seitenwechsel können die von Bundestrainer Christian Prokop trainierten Leipziger ihre Führung zunächst halten. Großen Anteil daran haben Keeper Jens Vortmann, Andreas Rojewski (6 Tore) und Rückraumspieler Maximilian Janke (4 Tore). Den Hausherren fehlt im Gegenzug oftmals die Durchschlagskraft im Offensivspiel. Erst in der 48. Minute kann das Team von Nikolaj Jacobsen wieder ausgleichen (18:18).

In einer emotionalen Schlussphase behalten die Gelbhemden die Oberhand und gewinnen denkbar knapp mit 24:23. Den Siegtreffer wirft Kapitän Andy Schmid, bester Werfer ist Marius Steinhauser mit acht Toren.

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Fotos: Löwen verlieren Rückspiel gegen Kiel

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Am kommenden Wochenende steigt in Hamburg das Final Four um den DHB-Pokal. Für die Rhein-Neckar Löwen geht es dort am Samstag (8. April/17:30 Uhr) im Halbfinale gegen die SG Flensburg-Handewitt.

nwo

Quelle: Mannheim24

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