In Skopje

Löwen kassieren erste Champions-League-Niederlage

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Archivfoto

Skopje – Beim amtierenden Champions-League-Sieger und Tabellenführer der Gruppe A HC Vardar Skopje kassieren die Rhein-Neckar Löwen ihre dritte Pflichtspiel-Niederlage in dieser Saison.

Nachdem der deutsche Meister bereits gegen die MT Melsungen leer ausgegangen ist, holen Andy Schmid und Co. auch beim Champions-League-Auswärtsspiel in Skopje keine Punkte.

Vor 5500 Zuschauern waren Andy Schmid und Rafael Baena mit jeweils fünf Treffern beste Torschützen der Nordbadener, die nur 48 Stunden nach der Bundesliga-Partie in Melsungen ihr achtes Auswärtsspiel in Serie bestritten. 

Mit 11:5 Punkten bleiben die Löwen in der Vorrundengruppe A zwar im Rennen um eine Topplatzierung. Bei vier Zählern Rückstand auf den mazedonischen Serienmeister Skopje bestehen aber nur noch geringe Chancen auf den Gruppensieg. 

Trainer Nikolaj Jacobsen gönnte angesichts der immensen Belastung zu Beginn einigen Leistungsträgern eine Pause und ließ seine Mannschaft zunächst in Ballbesitz konsequent mit dem siebten Feldspieler angreifen. Doch diese taktische Variante brachte nicht den gewünschten Erfolg und wurde nach dem 3:6 (10.) beendet. Besser ins Spiel kam der Meister trotzdem nicht, da er ebenso große Probleme in der Deckung offenbarte und sogar mit 8:15 (22.) in Rückstand geriet. Jacobsen änderte mehrfach sein Abwehrsystem. Erst gegen Ende des ersten Durchgangs stabilisierte sich seine Mannschaft, die bis zur Pause auf 13:17 herankam. 

Nach dem Seitenwechsel schaffte es der deutsche Meister nicht, seine Aufholjagd fortzusetzen. Den entkräfteten Löwen fehlte lange Zeit eine überragende Torwart-Leistung, um die Mazedonier in Bedrängnis zu bringen. Erst in der Endphase trumpfte Torwart Andreas Palicka auf, doch da war die Partie längst entschieden. Skopje gewinnt mit 30:26.

Am Donnerstag (23. November/19 Uhr) gastieren die Rhein-Neckar Löwen bei FRISCH AUF! Göppingen. Bereits am Sonntag (26. November/19 Uhr) steigt das Champions-League-Rückspiel gegen Skopje.

nwo/dpa

Quelle: Mannheim24

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