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Löwen-Frust nach Pleite in Flensburg - Groetzki mit Klartext-Ansage

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Von: Marco Büsselmann

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Die Rhein-Neckar Löwen um Patrick Groetzki verlieren auch in Flensburg.
Die Rhein-Neckar Löwen um Patrick Groetzki verlieren auch in Flensburg. © Uwe Anspach/dpa

Die Rhein-Neckar Löwen kommen in dieser Saison einfach nicht in Schwung. Nach der Niederlage in Flensburg findet Patrick Groetzki deutliche Worte:

Platz zwölf nach zehn Spielen, bereits fünf Niederlagen in der laufenden Saison und zuletzt zwei Pleiten in Folge. Die Rhein-Neckar Löwen finden aktuell einfach nicht in die Spur. Die 26:31-Niederlage am Samstag bei der SG Flensburg-Handewitt spiegelt die schwankenden Leistungen der Mannschaft von Trainer Klaus Gärtner in dieser Spielzeit wieder. Nach einer schwachen ersten Halbzeit starten die Gelbhemden eine tolle Aufholjagd, egalisieren einen Sechs-Tore-Rückstand und verlieren in der Folge dennoch den Faden.

Rhein-Neckar Löwen: Nach Pleite in Flensburg – Klartext-Interview von Patrick Groetzki

„In der ersten Halbzeit hat wirklich ganz ganz wenig im Angriff gepasst. Wir waren zu statisch, haben uns zu wenig Chancen herausgespielt und nicht die Dinge umgesetzt, die wir uns vorgenommen haben“, erklärt Patrick Groetzki im Anschluss bei Sky. „In der zweiten Halbzeit spielen wir dann die ersten 15 Minuten sehr sehr gut und kommen wieder zurück. Danach wurde der Vorsprung zu schnell wieder zu groß.“

Warum den Löwen in dieser Saison die Konstanz fehlt, weiß der Rechtsaußen auch nicht so recht. „Das fragen wir uns seit zwei Jahren, ehrlich gesagt. Die ist erst nicht seit diesem Jahr weg, das war schon letzte Saison seit Dezember ungefähr so. Da haben wir in zu großen Wellen gespielt.“

Rhein-Neckar Löwen: Patrick Groetzki spricht über fehlende Konstanz

Zudem gibt Groetzki zu, dass aktuell das Vertrauen in die eigene Stärke fehlt. „Wenn man in so ein Spiel reingeht, wissen selbst wir als Spieler nicht hundertprozentig, was heute passiert. Dann gibt es diese Wellenbewegungen, wo wir immer noch auf der Suche sind, zumindest diese schlechten Phasen nicht so schlecht werden zu lassen.“ (mab)

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