Heimspiel gegen Lemgo

Start in Rest-Rückrunde: Löwen haben Titel-Hattrick im Visier!

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Andy Schmid will mit den Rhein-Neckar Löwen den Meister-Titel verteidigen.

Mannheim – Die Rhein-Neckar Löwen gehen als großer Favorit in die restliche Bundesliga-Saison. Die Konkurrenz rechnet sich kaum Chancen aus, den Meister noch abzufangen:

Als Oliver Roggisch neulich erstmals wieder den kompletten Kader der Rhein-Neckar Löwen beim Training gesehen hat, atmet er erstmal durch. Denn im Unterschied zu manchem Konkurrenten ist der deutsche Handball-Meister verletzungsfrei durch die EM-Pause der Bundesliga gekommen

Das sei die „größte Erleichterung“ gewesen, sagt der Sportliche Leiter des Tabellenführers. „Nun wollen wir gut in die Restsaison starten und diesen positiven ersten Schwung mitnehmen.“ Das gilt zunächst für den Wiederbeginn am Donnerstag (8. Februar, 19 Uhr/SAP Arena) gegen den Neunten TBV Lemgo.

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Wobei Roggisch nicht glaubt, dass die Löwen nach der langen Unterbrechung Probleme haben könnten, gleich wieder in Tritt zu kommen. „Wir sind so gefestigt und eingespielt, dass wir auf jeden Fall ein gewisses Level immer erreichen können.“

Dabei wird es auch darauf ankommen, dass die Nationalspieler Patrick Groetzki und Hendrik Pekeler ihren Frust über das schwache EM-Abschneiden schnell abschütteln können. In Kroatien ist die deutsche Mannschaft als Titelverteidiger im Achtelfinale ausgeschieden. 

Vielleicht aber hilft dem Team von Trainer Nikolaj Jacobsen die positive Energie seiner ausländischen Profis. So kehrt der Spanier Gedeón Guardiola als Europameister zum Champions-League-Teilnehmer zurück, die Schweden Mikael Appelgren, Andreas Palicka und Jerry Tollbring können sich über Silber freuen. Zudem ist der Schweizer Kapitän Andy Schmid gerade zum „Handballer des Jahres“ gekürt worden und ist für die Wahl zum Welt-Handballer nominiert worden.

Konkurrenz hisst die weiße Flagge

Verfolger Füchse Berlin scheint sich jedenfalls kaum noch Chancen auszurechnen, die Löwen auf dem Weg zum erneuten Meistertitel aufhalten zu können und hisst schon mal die weiße Flagge. „Die Rhein-Neckar Löwen werden meiner Meinung nach zum dritten Mal nacheinander Meister“, sagt Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning. „Ich glaube, dass wir und auch die TSV Hannover-Burgdorf als Verfolger nicht die richtige Konstanz haben. Außerdem glaube ich, dass der THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt schon zu weit weg sind.“ 

Während Berlin (30:8 Punkte) zwei Zähler hinter den Löwen (32:6) liegt, ist der Abstand auf Hannover-Burgdorf (drei), Flensburg-Handewitt (vier) und Kiel (fünf) schon etwas größer. Nach der Bundesliga-Partie gegen Lemgo gilt es für die Löwen, die schwachen Champions-League-Auftritte im Herbst vergessen zu machen. In den Heimspielen gegen Pick Szeged (Sonntag, 11. Februar) und IFK Kristiansand (Sonntag, 18. Februar) wollen sie den Einzug ins Achtelfinale der Königsklasse perfekt machen. 

Und dann ist da auch noch der DHB-Pokal, in dem die Badener vom ersten Titelgewinn träumen. An 6. März wollen sie sich mit einem Sieg gegen SC DHfK Leipzig fürs Final Four qualifizieren.

dpa/nwo

Quelle: Mannheim24

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