Angekommen in der Provinz  

Dennis Diekmeier „genießt das Leben in Sandhausen total!“ 

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Dennis Diekmeier (li.) spielt seit Januar 2019 für den SV Sandhausen.

Der Spielbetrieb in der 2. Bundesliga legt dieses Wochenende eine Pause ein. Zeit für Dennis Diekmeier das Erlebte aus jüngster Vergangenheit Revue passieren zu lassen:

Der 1:0-Auswärtssieg beim 1. FC Magdeburg stellt die dringend benötige Wende im Abstiegskampf des SV Sandhausen dar. Auf den Sieg aus dem Abstiegs-Endspiel in der Hauptstadt Sachen-Anhalts folgt ein überzeugender Auftritt gegen den Aufstiegsaspiranten FC St. Pauli. Fünf Tore bei Null Gegentreffern bedeuten sechs Punkte aus zwei Spielen und damit das vorzeitige Verlassen der Abstiegsränge. 

Einen großen Anteil am Aufschwung am Hardtwald hat Neuzugang und Vizekapitän Dennis Diekmeier. Der rechte Außenverteidiger kämpft seit seiner Ankunft in der Kurpfälzischen Provinz, um den Verbleib seiner Mannschaft in der 2. Bundesliga.

SV Sandhausen Verteidiger Dennis Diekmeier über das Leben in der Kleinstadt  

Trotz der massiven Umstellung durch den Umzug aus der Alster-Metropole Hamburg in das beschauliche Sandhausen und der ortsgebundenen Trennung von seiner Familie, fühlt sich der 29-Jährige am Hardtwald wohl. In einem Interview mit dem Online-Portal liga-zwei.de spricht Diekmeier über seine Situation und die Zielsetzungen mit dem SVS. 

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Natürlich ist das hier etwas Anderes. Hamburg ist eine Medienstadt. Dort ist viel mehr los. Aber ich genieße das Leben in Sandhausen total. Ich spiele gerne für diesen Verein“, schwärmt der Abwehrspieler und fügt zugleich hinzu: „Ich liebe das dörfliche Leben. Ich bin selber in einem Dorf aufgewachsen. Als ich beim HSV spielte, habe ich mit meiner Familie ebenfalls etwas außerhalb der Stadt gewohnt. Für mich war Sandhausen also kein Kulturschock.“

Dennis Diekmiers langjährige Erfahrung im Abstiegskampf mit dem Hamburger SV 

Acht ganze Jahre hat Diekmeier im Dienste des Bundesliga-Dinos gestanden - Zeit um reichlich Erfahrung im Abstiegskampf zu sammeln, der sich durch die jüngere Geschichte des HSV wie ein roter Faden zieht. 

Es war von Anfang an klar, dass ich meine Erfahrung und meine Spielart hier einbringe. Wichtig ist, dass eine Mannschaft im Abstiegskampf nicht zerfällt. Das ist das A und O. Ansonsten ist man ganz schnell abgeschrieben. Aber das klappt hier sehr gut. Wir haben eine gute Mannschaft und eine gute Stimmung. Jeder ist für den anderen da“, zieht der gebürtige Thedinghausener Bilanz. 

Trennung von Dana Diekmeier und den Kinder 

Nach dem jüngsten Aufschwung kann der SVS wieder den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen - Doch ein Umstand drückt auf das Gemüt des Vizekapitäns: Die Trennung von seiner in Hamburg lebenden Familie

Das geht irgendwie. Ich bin immer ein bis zwei Tage pro Woche in Hamburg. Und wenn ich es einmal nicht schaffe, kommt meine Familie hierher. Das klappt sehr gut“, so Diekmeier.

Am Donnerstag (21. März) hat das Ehepaar Diekmeier gemeinsam mit zahlreichen Prominenten auf dem roten Teppich die Premiere von Disneys „Aladdin“ in Stuttgart besucht. 

Eine willkommene Abwechslung zum harten Abstiegskampf!

esk  

Quelle: Mannheim24

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