Baden-Derby am Sonntag

Kocak vor Duell gegen KSC: „Schauen nur auf uns“

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Kenan Kocak will mit dem SVS am Sonntag drei Punkte einfahren.

Sandhausen – Während der SV Sandhausen sein Polster auf den Relegationsplatz ausbauen will, geht es für den Karlsruher SC am Sonntag schon um alles oder nichts.

Derby-Time am Hardtwald!

Am Sonntag (23. April/13:30 Uhr) empfängt der SV Sandhausen den Karlsruher SC. Beide Teams stecken im Abstiegskampf, doch letztlich sind die jeweiligen Ausgangssituationen ganz unterschiedlich. Der SVS, der seit zehn Spielen auf einen Sieg wartet, hat aktuell drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, der KSC ist abgeschlagen Tabellenletzter und taumelt Richtung 3. Liga.

Kocak fordert mutiges Auftreten

Wir schauen nur auf uns. Wir wollen unsere Stärken auf den Platz bringen. Denn nur so haben wir auch eine Chance. Wir wollen uns diesem Fight stellen“, sagt SVS-Coach Kenan Kocak (36) und fügt hinzu: „Wir wollen mutig auftreten und den Zuschauern Spaß bereiten.“

Der Fußball-Lehrer hat beim 1:1 gegen 1860 München Licht und Schatten gesehen. „Wir waren in der ersten Halbzeit zu passiv und haben einfache Fehler gemacht. Nach der Pause haben wir eine Leistung gezeigt, an der wir jetzt anknüpfen wollen.

Fotos: Punkteteilung zwischen 1860 und SVS

Trotz mehrfacher Nachfrage vermeidet Kocak ein Statement zu den stark abstiegsbedrohten Karlsruhern: „Die Situation beim KSC interessiert mich nicht.“ Der ehemalige Bundesligist hat sich erst am 4. April von Trainer Mirko Slomka getrennt. Die erhoffte Wende kam bisher (noch) nicht. Unter dem neuen Coach Marc-Patrick Meister hat der KSC die letzten beiden Spiele verloren.

Fragezeichen in Abwehr und Sturm

Personell haben die Sandhäuser einige Sorgen. Tim Kister und Lucas Höler fallen aufgrund von Gelbsperren aus, Leart Paqarada und Andrew Wooten werden verletzungsbedingt ebenfalls nicht zur Verfügung stehen. Damian Roßbach hat seine Sperre indes abgesessen und wird wohl auf der linken Abwehrseite beginnen. Im Sturmzentrum wird Kocak voraussichtlich auf Richard Sukuta-Pasu setzen. Ob der ehemalige Karlsruher Daniel Gordon rechtzeitig fit wird, ist noch offen. Der Innenverteidiger laboriert an einer Rückenverletzung.

Für das Spiel im BWT-Stadion am Hardtwald werden 7.500 bis 8.000 Zuschauer erwartet, davon fast 2.000 aus Karlsruhe. Das Hinspiel im Wildparkstadion hat der SVS mit 3:1 gewonnen.

Fotos: SVS gewinnt beim KSC

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nwo

Quelle: Mannheim24

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