Badisches Duell im Wildparkstadion

SVS will Unruhe beim KSC ausnutzen

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SVS-Coach Kenan Kocak peilt mit seinem Team den Derbysieg an.

Sandhausen – Derbytime! Für den SV Sandhausen geht es am Samstag zum krisengeschüttelten Karlsruher SC. Bezüglich der Startelf hat SVS-Coach Kenan Kocak die Qual der Wahl.

Das hat es schon lange nicht mehr gegeben! 

Zwar befindet sich mit Neuzugang Maximilian Jansen noch ein Spieler in der Reha, doch erstmals seit langer Zeit ist beim SV Sandhausen der komplette Profi-Kader im Training. So sind beispielsweise auch Erik Zenga und Manuel Stiefler nach ihren langwierigen Verletzungen zurück im Training.

Wir müssen mit ihnen noch Geduld haben, aber wir hoffen, dass wir sie bald einsetzen können“, freut sich SVS-Coach Kenan Kocak. Korbinian Vollmann, der zuletzt mit Knieproblemen zu kämpfen gehabt hat, ist zwar ebenfalls wieder im Training, jedoch muss noch abgewartet werden, ob es für einen Startelfeinsatz reicht. 

SVS heiß auf ersten Auswärtssieg

Auch Jakub Kosecki, der sich zuletzt nicht für einen Kaderplatz empfehlen konnte, hat Fortschritte gemacht. Last-Minute-Neuzugang Taner Yalcin braucht laut Kocak indes noch viel Zeit. Der Mittelfeldregiesseur hat zuletzt wegen einer Achillessehnenverletzung gefehlt. 

„Bei ihm brauchen wir noch Geduld. Er braucht noch viele Trainingseinheit und Spiele, um eine Option für die erste Mannschaft zu sein“

, so Kocak.

Am Samstag geht es für den SVS nicht zu irgendeinem Gegner, sondern zum badischen Konkurrenten Karlsruher SC. Der Traditionsverein steht nach zwölf Spieltagen auf einem enttäuschenden 15. Rang. Trainer Tomas Oral, der erst seit Sommer 2016 die Geschicke beim KSC leitet, steht bereits heftig in der Kritik.

„Die individuelle Qualität des KSC stimmt mit dem derzeitigen Tabellenplatz nicht überein. Sie sind in den letzten Spielen kompakt gestanden und haben gut verteidigt. Wir werden dort gefordert werden“, betont Kenan Kocak und fügt hinzu: Beim KSC herrscht zurzeit eine Unruhe, das wollen wir ausnutzen. Wir wollen unseren eigenen Plan durchziehen und sind heiß auf den Auswärtssieg.“

Zwei Ex-KSC-Profis beim SVS

Ein besonderes Spiel wird es vor allem für Philipp Klingmann und Daniel Gordon, die beide eine KSC-Vergangenheit haben. „Der KSC hat noch nicht die Konstanz in seinem Spiel und möchte gegen uns den nächsten Dreier holen, um den Bock umzustoßen. Aber den Gefallen wollen wir ihnen natürlich nicht machen“, so Gordon selbstbewusst (>>> Zum ganzen Artikel).

Die Bilanz gegen die Karlsruher ist aber noch ausbaufähig. In sechs Zweitliga-Duellen hat Sandhausen erst einmal gewinnen können. Im Wildparkstadion ist der SVS noch sieglos.

Bei der Mission erster Auswärtssieg werden die Sandhäuser von rund 800 SVS-Fans unterstützt. Anpfiff im Wildparkstadion ist am Samstag, 19. November, um 13 Uhr.

Voraussichtliche Aufstellung SV Sandhausen: Knaller - Klingmann, Kister, Gordon, Paqarada - Linsmayer, Kulovits - Pledl, Derstroff - Wooten, Höler

So liefen die letzten drei Duelle:

Fotos: SVS kassiert Derbypleite in Karlsruhe

Impressionen vom Derbysieg

SVS kommt im badischen Derby nicht über 0:0 hinaus

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nwo

Quelle: Mannheim24

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