SVS-Trainer

Ein Jahr beim SV Sandhausen - Uwe Koschinat feiert Jubiläum

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Uwe Koschinat trainiert den SV Sandhausen seit Oktober 2018

Seit fast genau zwölf Monaten trainiert Uwe Koschinat den SV Sandhausen. In einem von Höhen und Tiefen geprägten Jahr hat der Trainer am Hardtwald einiges bewegt.

  • Uwe Koschinat ist seit dem 15. Oktober 2018 Trainer des SV Sandhausen.
  • Der Fußball-Lehrer hat den SVS vor dem Abstieg gerettet.
  • HEIDELBERG24 fasst das erste Koschinat-Jahr am Hardtwald zusammen.

Am 15. Oktober 2018 hat beim SV Sandhausen eine neue Zeitrechnung begonnen. Uwe Koschinat ist als Trainer vorgestellt worden. Die Zielsetzung für den Nachfolger von Kenan Kocak hätte nicht klarer sein können: Er soll den SVS vor dem Abstieg in die 3. Liga bewahren.

Ein Jahr später bleibt festzuhalten: Uwe Koschinat und der SV Sandhausen - das passt! Und das aus mehreren Gründen. Koschinat hat den Aussagen, die er bei seiner Vorstellung getätigt hat, Taten folgen lassen. Seine zentrale Botschaft lautet damals: „Ich will meine Idee verbinden mit den Möglichkeiten, die hier gegeben sind. Ich bin ein Trainer, der prinzipiell sehr gerne einen physischen Fußball mit einer hohen Aktivität spielen lässt. Wir wollen die DNA des SVS wecken.

Uwe Koschinat rettet den SV Sandhausen vor dem Abstieg

Dabei gibt es in seinem ersten Jahr einige schwierige Hürden zu überwinden. Nach einem soliden Start fehlen Koschinat die Ergebnisse. Im März verliert Sandhausen 0:3 gegen Erzgebirge Aue, der Klassenerhalt rückt in weite Ferne und die Bilanz von Koschinat lässt die Hoffnung auf den Klassenverbleib schwinden. Sieben Niederlagen, sechs Unentschieden und nur zwei Siege sorgen dafür, dass sich auch bei den Fans Unmut breit macht.

In genau jener Phase beweist der Fußball-Lehrer, warum er der richtige Trainer zur richtigen Zeit ist. Mit dem Rückhalt von Präsident Jürgen Machmeier, der sich auch nach dem Abschied von Geschäftsführer Otmar Schork demonstrativ hinter Koschinat stellt, gelingt dem 48-Jährigen die Trendwende. 

SV Sandhausen: Klassenerhalt schweißt zusammen

Gefühlt haben die Schwarz-Weißen jede Woche ein ‚Endspiel‘, letztlich besteht der Klub vom Hardtwald die schwierigste Aufgabe seit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga. Angeführt von Winter-Neuzugang Dennis Diekmeier, der sich als Königstransfer erweisen sollte, schaffen die Sandhäuser den Klassenerhalt.

Wir haben eine sehr, sehr schwierige Situation gemeinsam gemeistert. Das stärkt und schweißt zusammen. Vor allem in der Interaktion zwischen Fans und Mannschaft hat man gemerkt, dass dort etwas zusammengewachsen ist“, sagt der SVS-Coach.

Zu Koschinats Stärken zählt neben der Kommunikation auch eben erwähnter Umgang mit Fans und Umfeld. Der Koblenzer nimmt die Belange der Anhängerschaft ernst und geht auf diese ein. Exemplarisch ist sein Verhalten beim Hallen-Turnier SparkassenCup, als sich Koschinat unter das Publikum mischt und den Kontakt zu den Fans sucht. Der Rheinländer, der zuvor viele Jahre Fortuna Köln trainiert hat, identifiziert sich mit seiner Aufgabe beim SVS zu 100 Prozent. 

SV Sandhausen: Umbruch im Sommer

Im Sommer folgt dann im Kader ein großer Umbruch. Koschinat stellt das Team nach seinen Vorstellungen und seiner Spielidee entsprechend zusammen. Zudem bekennt sich Kapitän Dennis Diekmeier nach seiner starken Rückrunde überraschend zum SVS und verlängert seinen Vertrag langfristig.

Mit dem umformierten Kader startet Sandhausen stark in die neue Saison. Nachdem jedoch Schlüsselspieler Philipp Förster den Klub verlassen hat, ist zuletzt etwas Sand im Getriebe. Im Anschluss an die Länderspielpause ist Sandhausen in Regensburg gefordert. Eine Partie, die richtungsweisend für den weiteren Verlauf der Hinrunde werden könnte. Mal schauen, ob die Spieler ihrem Trainer zum ersten Dienst-Jubiläum drei Punkte bescheren.

Im Interview mit HEIDELBERG24 spricht Uwe Koschinat über den bisherigen Saisonverlauf und eine mögliche Vertragsverlängerung.

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Transparenzhinweis: HEIDELBERG24 ist Medienpartner des SV Sandhausen 1916 e.V.

nwo

Quelle: Mannheim24

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