Rekord-Start

Das ist das Erfolgsrezept des SVS

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Kenan Kocak ist seit Sommer 2016 Trainer des SV Sandhausen.

Sandhausen – Die Englische Woche könnte für den SV Sandhausen nicht viel besser laufen. Warum das Überraschungsteam vom Hardtwald nach sieben Spieltagen so gut dasteht wie noch nie:

Der ‚Ligazwerg‘ rockt die 2. Bundesliga!

Die Badener haben den besten Zweitliga-Start in ihrer Geschichte hingelegt und rangieren nach dem 1:0-Sieg gegen Union Berlin sogar (zumindest vorübergehend) auf dem ersten Tabellenplatz. 

Fotos vom SVS-Sieg gegen Union Berlin

Doch was sind die Gründe für den Aufschwung? HEIDELBERG24 nennt das Erfolgsrezept:

  • Trainer: Kenan Kocak (36) betreut die Sandhäuser seit Sommer 2016 und hat die Arbeit von Alois Schwartz erfolgreich fortgeführt. Im Gegensatz zu Schwartz verfolgt der frühere Waldhof-Trainer eine etwas andere Philosophie und lässt offensiver spielen. Sehr zur Freude der Spieler, die für ihren Trainer voll des Lobes sind: „Wir sind als Mannschaft einen Schritt weiter als im letzten Jahr“, sagt beispielsweise Mittelfeldspieler Denis Linsmayer. „Das ist die Handschrift des Trainers, der die Mannschaft immer wieder individuell auf die einzelnen Gegner einstellt“, ergänzt Geschäftsführer Sport Otmar Schork
  • Variabilität: Der Fußball, den Kocak am Hardtwald spielen lässt, ist geprägt von verschiedenen Spielsystemen. Sowohl beim Sieg in Dresden als auch beim Heimsieg gegen Union Berlin hat der SVS-Coach in der Abwehr von einer Vierer- auf eine Dreier-Kette umgestellt und hat den Gegnern somit den Zahn gezogen. „Wir sind vom System her flexibler geworden. Da haben wir in der Vorbereitung einen großen Schritt gemacht. Das gesamte Trainerteam hat einen großen Anteil am Erfolg“, erklärt Linsmayer.
  • Transferpolitik: Der Kader der Sandhäuser ist so gut aufgestellt wie noch nie. So haben die Badener beispielsweise den Ausfall von Kapitän Stefan Kulovits relativ gut weggesteckt. Zudem ist das Team eingespielt. Leistungsträger wie Denis Linsmayer oder Tim Kister, die bereits seit mehreren Jahren am Hardtwald spielen, haben ihren Vertrag verlängert. Mit Thomas Pledl hat man im Sommer lediglich einen Stammspieler verloren. Spieler wie Tim Knipping sind aus der Regionalliga gekommen und haben unter Kocak einen großen Sprung nach vorne gemacht.
  • Ruhe: Verglichen mit Vereinen wie dem 1. FC Kaiserslautern können die Sandhäuser in einem ruhigen Umfeld arbeiten. Einziger Wermutstropfen diesbezüglich sind die Zuschauerzahlen. So sind beispielsweise gegen Union Berlin nicht einmal 5.000 Zuschauer ins BWT-Stadion am Hardtwald gepilgert.
  • Ausgeglichene Liga: Im Gegensatz zu den Vorjahren ist die 2. Bundesliga extrem ausgeglichen. Hat es in den letzten Jahren immer eine Gruppe von drei bis vier Spitzenteams gegeben, die sich schon früh abgesetzt haben, ist das Feld in diesem Jahr deutlich enger beisammen. 

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nwo

Quelle: Mannheim24

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