Ehemaliger Sandhausen-Coach

Niederlage bei Kocak-Debüt: Hannover 96 unterliegt Darmstadt 98

+
Kenan Kocak verliert sein Debüt als Trainer von Hannover 96.

Hannover - Bei seinem Debüt als Trainer von Hannover 96 muss Kenan Kocak eine bittere Heimpleite wegstecken. Was der 38-Jährige nach der Partie gegen Darmstadt gesagt hat:

  • Kenan Kocak wird neuer Trainer von Hannover 96.
  • Kocak tritt die Nachfolge des entlassenen Mirko Slomka an. 
  • Zuvor hat Kocak als Trainer von Waldhof Mannheim und des SV Sandhausen gearbeitet. 
  • Zahlreiche deutsche Trainergrößen haben Kocak zum neuen Job gratuliert.

Update vom 26. November: Kenan Kocak muss am Montagabend bei seinem Debüt als Trainer von Hannover 96 eine 1:2-Heimniederlage gegen Darmstadt 98 wegstecken. Nach nun fünf Partien ohne Sieg bleibt Hannover auf Relegationsrang 16. Vor 22.100 Zuschauern erzielen Waldemar Anton per Eigentor (4.) und Tobias Kempe (29.) die Tore für Darmstadt. Das Team von Coach Dimitrios Grammozis rückt auf Platz zehn vor und verschaffte sich ein wenig Luft. Genki Haraguchi (14.) gelingt der einzige Treffer für 96.

Wir waren bemüht, aber uns fehlen Mut und Sicherheit“, sagt Kocak nach der Partie. „Ich bin davon überzeugt, dass wir uns schon sehr bald wieder für unsere Arbeit belohnen.

Kenan Kocak bei Hannover 96: Zahlreiche Glückwünsche zum Amtsantritt

Update vom 22. November, 15:30 Uhr: Nachdem Kenan Kocak als neuer Trainer von Hannover 96 vorgestellt worden ist, gratulierten dem 38-Jährigen zahlreiche deutsche Toptrainer: So haben sich laut der ,Sport Bild' unter anderem Jürgen Klopp (FC Liverpool), Thomas Tuchel (Paris St. Germain) und Bayern-Interimstrainer Hans Flick beim ehemaligen Sandhausen-Coach gemeldet.

Kenan Kocak (l.) und Jürgen Klopp beim Benefizspielspiel 2014 zwischen dem SV Waldhof und Borussia Dortmund.

 

Zu den weiteren Gratulanten gehören RB-Fußball-Chef Ralf Rangnick, Bundestrainer Jogi Löw und Trainer-Legende Jupp Heynckes, den Kocak bereits vor einigen Monaten auf dessen Bauernhof besucht hat.

Kenan Kocak legt bei Hannover 96 los: „Freue mich auf die Herausforderung“

Update vom 15. November - 13:30 Uhr: „Ich freue mich auf die Mannschaft und die Herausforderung“, sagt Kenan Kocak am Freitag bei seiner offiziellen Vorstellung als neuer Trainer von Hannover 96. „Hannover ist ein ganz anderes Pflaster als der SV Sandhausen“, macht der Fußball-Lehrer deutlich.

Die Tatsache, dass er im Sommer nur zweite Wahl bei Hannover 96 gewesen ist, belastet Kocak nicht. „Das ist für mich kein Problem, das ist für mich legitim“, so Kocak. „Die Spieler können sich auf einen kommunikativen Trainer freuen. Ich fordere und fördere viel.

Hannover 96: Vorstellung von Kenan Kocak im Live-Stream

Update vom 15. November: Bereits am Freitag startet Kenan Kocak in seine neue Aufgabe bei Hannover 96. Um 10 Uhr leitet der 38-Jährige seine erste Trainingseinheit als Hannover-Trainer. Um 13 Uhr erfolgt dann die erste Pressekonferenz, auf der Kocak offiziell vorgestellt wird. Hannover 96 wird diese live auf Facebook, auf YouTube und über die Homepage übertragen.

Uwe Koschinat, Kocakcs Nachfolger in Sandhausen, spricht indes im HEIDELBERG24-Interview über die aktuelle sportliche Situation des SV Sandhausen und seine eigene Zukunft am Hardtwald.

Am Freitag (15. November) hat der ehemalige Bayern-Präsident Uli Hoeneß auf der Mitgliederversammlung bei seiner Abschiedsrede einen abfälligen Spruch über Sandhausen gemacht. Daraufhin hat der Zweitligist schlagfertig gekontert

Kenan Kocak als neuer Hannover-Trainer bestätigt

Update vom 14. November, 17 Uhr: Die Entscheidung ist gefallen: Kenan Kocak wird neuer Cheftrainer von Hannover 96. Am Donnerstag einigten sich die Verantwortlichen des Klubs mit dem 38-Jährigen auf einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison.

Fix! Kenan Kocak wird neuer Trainer von Hannover 96 

„Wir haben mit Kenan Kocak einen ambitionierten Trainer für uns gewinnen können, der trotz seiner jungen Jahre schon sehr viel Erfahrung im Job hat und die 2. Liga bereits gut kennt. Ihm ist es in seiner bisherigen Karriere immer gelungen, seinen Mannschaften Stabilität und Sicherheit zu verleihen", erklärt 96-Sportdirektor Jan Schlaudraff

Auch Hannovers Geschäftsführer Martin Kind gibt sich zufrieden mit der Verpflichtung: „Die Trainerposition ist eine der wichtigsten Personalien in einem Klub. Die Seriosität von Gesprächen und Entscheidungen benötigt Zeit – das bedeutet Professionalität. Kenan Kocak hat bei den Gesprächen im Sommer schon einen guten Eindruck hinterlassen." 

„In erster Linie geht es darum, Stabilität ins Spiel unserer Mannschaft reinzubekommen“, erklärt Kocak, der bereits am Freitag (15. November) offiziell vorgestellt wird. „Hannover 96 ist ein Traditionsklub. Hier das Traineramt übernehmen zu dürfen, ist eine extrem spannende Aufgabe", so der 38-Jährige.

Kenan Kocak bei Hannover 96 im Gespräch

Erstmeldung vom 13. November: Die Trainersuche bei Hannover 96 steht kurz vor dem Ende. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sind nur noch Daniel Meyer und Kenan Kocak als Nachfolger von Mirko Slomka, von dem sich der Zweitligist vor zehn Tagen getrennt hatte, im Rennen. 

Meyer war zuletzt bei Erzgebirge Aue tätig, wurde dort nach einem Streit mit Klub-Boss Helge Leonhardt aber früh in der laufenden Saison entlassen. Kocak hat bis Oktober 2018 den SV Sandhausen trainiert und ist bereits im Sommer ein Kandidat in Hannover gewesen. 

Hannover 96: Kenan Kocak heißer Trainerkandidat 

Anfang 2019 hat der 38-Jährige ein Praktikum bei Manchester-City-Coach Pep Guardiola absolviert. Zudem ist Kocak als TV-Experte für Sky im Einsatz gewesen.

Am Dienstagabend (12. November) tagte der Aufsichtsrat der Niedersachsen und beschäftigte sich mit den beiden Kandidaten. Eine Entscheidung wird daher zeitnah erwartet. Bislang hat der Verein den Trainingsplan nur bis zu diesem Mittwoch veröffentlicht. Ein Indiz dafür, dass der neue Coach nicht mehr lange auf sich warten lassen wird. 

Möglicher Slomka-Nachfolger: Kenan Kocak bei Hannover 96 im Gespräch

Auf den Slomka-Nachfolger wartet eine schwere Aufgabe. Der mit großen Ambitionen in die Saison gestartete Bundesliga-Absteiger belegt derzeit nur Platz 15 und hat lediglich einen Punkt Vorsprung auf den Relegationsrang 16.

mab mit dpa 

Quelle: Mannheim24

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare