Großer Schritt Richtung Klassenerhalt

Nach 4:0-Sieg gegen KSC: Aufatmen am Hardtwald!

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Der SV Sandhausen bejubelt den Sieg gegen den Karlsruher SC.

Sandhausen – Nach 78 Tagen hat sich der SV Sandhausen endlich mal wieder über drei Punkte freuen können. Die Stimmen zum klaren Sieg gegen den Karlsruher SC:

Der 4:0-Derby-Erfolg ist zwar noch nicht der sichere Klassenerhalt gewesen, doch allen Beteiligten ist nach der Partie die Erleichterung anzumerken. Schließlich haben die Schwarz-Weißen, die zuvor zehn Spiele nicht gewonnen hatten, einen großen Schritt Richtung Ligaverbleib gemacht.

Wie groß die Last gewesen ist, die von den Schultern gefallen ist, wird vor allem bei SVS-Präsident Jürgen Machmeier deutlich: „Die Erleichterung ist riesengroß! Das war ein wahnsinnig wichtiger Schritt, an dem wir jetzt wochenlang gearbeitet haben. Die Jungs mussten einem großen Druck standhalten. Hut ab vor der Mannschaft, Hut ab vor dem Trainer.

Fotos: Heimsieg! SVS fertigt KSC ab

„Der Sieg war sehr wichtig“, freut sich Matchwinner Richard Sukuta-Pasu. Der Stürmer, der vor der Saison von Energie Cottbus an den Hardtwald gewechselt ist, hat mit zwei Toren und einer Torvorlage großen Anteil am Sieg gehabt. „Das war eine glatte Eins“, lobt Machmeier den 26-Jährigen, der den gesperrten Lucas Höler ersetzt hat. „Er ist robust, macht die Bälle fest, hat Kraft, ist schnell, hat eine ungemeine Dynamik und eine gute Mentalität. Wir müssen nur seine Leistungsschwankungen in den Griff bekommen. Er darf sich jetzt nicht auf dem Spiel ausruhen“, mahnt SVS-Coach Kenan Kocak.

Erster Treffer war der Schlüssel zum Sieg

Mit spielentscheidend ist sicherlich der Fehler vor dem 1:0 von KSC-Keeper Dirk Orlishausen gewesen. „Das war definitiv der Dosenöffner. Wir waren in den letzten Wochen nicht immer schlecht, aber uns hat manchmal auch einfach das Matchglück gefehlt. Das hatten wir heute auf unserer Seite. Nach dem Führungstreffer hat man gemerkt, dass uns das Selbstvertrauen gegeben hat“, sagt Denis Linsmayer. „Man hat gesehen, dass der Mannschaft nach dem 1:0 ein Rucksack abgefallen ist. Sie hat danach befreit aufgespielt“, zeigt sich Kocak zufrieden. 

Während die Sandhäuser gute Chancen haben, auch in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga zu spielen, sieht die Lage beim Karlsruher SC düsterer denn je aus. Der Tabellenletzte ist zwar rechnerisch noch nicht abgestiegen, braucht aber ein wahres Fußball-Wunder, um den Abstieg in die 3. Liga noch abzuwenden. 

„Das ist schon eine sportliche Wachablösung. Wir wollen weiter unseren Weg gehen. Wir sind auch in den letzten Wochen ruhig geblieben und haben nicht wie andere Vereine den Trainer gewechselt. Das war heute sicherlich der wichtigste Sieg der Saison“, betont Jürgen Machmeier. 

Gute Stimmung auf den Rängen

Lob gibt es nach der Partie auch für die Stimmung auf den Rängen. „Die Mannschaft muss die Zuschauer mitnehmen - so ist das in Sandhausen nunmal. Das war heute ein toller Support von den Zuschauern, auch von der Haupttribüne“, sagt Machmeier. 

„Es geht nicht ohne die Fans. Nur gemeinsam können wir die Klasse halten. Das war heute von beiden Seiten eine starke Leistung“, stimmt Denis Linsmayer zu.

Mit dem Derbysieg im Rücken gastiert der SV Sandhausen am kommenden Spieltag (Freitag, 28. April/18:30 Uhr) bei Aufstiegsaspirant Union Berlin.

Übersicht

SV Sandhausen: Knaller - Klingmann (45. Thiede) , Knipping , Karl , Roßbach - Kulovits (80. Lukasik), Linsmayer - Pledl , Stiefler , Vollmann (64. Kosecki) - Sukuta-Pasu

Karlsruher SC: Orlishausen - Kinsombi , Jordi Figueras (45. Thoelke), Gimber - Mavrias (45. Mehlem), Bader - G. Krebs , Yamada (73. Zwada)- Yann - Mugosa , Hoffer

Tore: 1:0 Sukuta-Pasu (17.), 2:0 Pledl (33.), 3:0 Sukuta-Pasu (68.), 4:0 Kosecki (90.)

Zuschauer: 7.991

Schiedsrichter: Guido Winkmann (Kerken)

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nwo

Quelle: Mannheim24

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