Nach Sperre von Tim Kister

SVS legt Berufung vor DFB-Bundesgericht ein

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Sandhausen - Nach einem Foul im letzten Heimspiel gegen die Kickers aus Würzburg hagelte es für Tim Kister eine 6-Spiele-Sperre. Der SVS will das Urteil des DFB-Sportgerichts nicht akzeptieren.

Ja, es war ein klares Foul, als SVS-Verteidiger Tim Kister beim letzten Heimspiel des Jahres im Hardtwaldstadion den Würzburger Marco König von den Beinen holten. Ob es dafür gleich die Rote Karte in einer ohnehin sehr hart geführten Partie (WIR BERICHTETEN) geben muss – darüber kann man durchaus streiten.

Auch über die darauf folgende Sperre von sechs Spielen für den 29-Jährigen. Die verhängte das DFB-Sportgericht schließlich am 20. Dezember - wegen Tätlichkeit gegen den Gegner. 

Deswegen legt der SV Sandhausen auch Berufung vor dem DFB-Bundesgericht ein, will das Urteil nicht akzeptieren. 

Nach wie vor bewertet der SV Sandhausen die Einstufung von Tim Kisters Foul aber anders als das Sportgericht. „Wir sehen die Aktion von Tim nicht als Tätlichkeit, sondern als rohes Spiel“, begründet SVS-Geschäftsführer Otmar Schork die neuerliche Berufung. „Vergleichbare Situationen, z.B. von Sebastian Rudy oder Emil Forsberg bestätigen uns in unserer Sichtweise.“ 

Der Leipziger Forsberg war nach seiner Roten Karte für das Foulspiel an Philipp Lahm (16. Spieltag) ebenso für drei Spiele gesperrt worden wie Rudy (TSG Hoffenheim) im Februar diesen Jahres, nach seinem Foul am Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang.

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rob

Quelle: Mannheim24

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