SVS-Keeper

Debütant Wulle: „Das war ein Wahnsinnsgefühl!“

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Rick Wulle hat sein Debüt für den SV Sandhausen gefeiert. (Archivfoto)

Sandhausen – So schnell kann es gehen! Erst kurz vor der Begegnung erfährt SVS-Keeper Rick Wulle, dass er gegen Paderborn spielt. Was der 21-Jährige zu seinem Debüt sagt:

Erst gegen 17 Uhr, also eineinhalb Stunden vor der Partie, hat Rick Wulle von seinem Coach Alois Schwartz im Mannschaftsbus mitgeteilt bekommen, dass er im ersten Spiel des Jahres gegen den SC Paderborn für den verletzten Marco Knaller ins Tor des SV Sandhausen rückt.

Für den jungen Torhüter, der in der Hinrunde noch die Nummer drei hinter Knaller und Kühn war und bisher in der zweiten Mannschaft Spielpraxis gesammelt hat, ist es der erste Profi-Einsatz überhaupt.

Und Wulle hat bei seiner Premiere nicht nur zu Null gespielt, sondern ist durch seine ruhige und konzentrierte Spielweise gegen die Paderborner, die in der Schlussphase alles nach vorne geworfen haben, zum sicheren Rückhalt geworden. (>>> Zum Spielbericht)

Lob von allen Seiten

Kein Wunder, dass der 21-Jährige nach dem Spiel in der Mixed-Zone über das ganze Gesicht strahlt. „Das war natürlich ein Wahnsinnsgefühl! Klar war ich am Anfang auch etwas nervös, aber das hat sich dann im Laufe des Spiels gelegt. Es war wichtig für mich fehlerfrei und zu Null zu spielen“, sagt der Keeper, der im Sommer von Astoria Walldorf an den Hardtwald gewechselt ist.

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Lob gab es für das ordentliche Debüt vom Siegtorschützen Tim Kister: „Dafür, dass er so kurzfristig von seinem Einsatz erfahren hat, hat er das heute super gemacht. Kompliment!“ Er hat gezeigt, was in ihm steckt“, zeigt sich auch Cheftrainer Alois Schwartz zufrieden.

Auch Pledl debütiert

Mit Thomas Pledl hat ein weiterer Spieler sein Pflichtspiel-Debüt im SVS-Trikot gefeiert. Der Mittelfeldspieler, der in der Winterpause aus Ingolstadt gekommen ist, hat erste positive Ansätze gezeigt. Auf Nachfrage von HEIDELBERG24 sagt Alois Schwartz: „Er war engagiert, lauffreudig und hat gute Standards getreten, dafür haben wir ihn geholt. Er muss manchmal noch den Ball besser halten, aber letztlich bin ich mit seinem Spiel heute zufrieden.“

Pledl selbst resümiert: „Ich denke, das war ein ordentliches Debüt von mir, aber es geht natürlich auch noch besser. Ich werde weiter Gas geben und werde versuchen dem Spiel noch mehr meinen Stempel aufzudrücken.“

Vor allem mit Blick auf die vielen Verletzten tut dem SVS der Sieg gegen Paderborn richtig gut. „Wir haben uns in das Spiel reingekämpft. Wir waren zwar fußballerisch nicht immer so auf der Höhe, aber wir haben uns gewehrt“, bringt Schwartz die Leistung seiner Mannschaft auf den Punkt.

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nwo

Quelle: Mannheim24

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