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Schwartz-Elf vor Härtetest nach Pokal-Aus

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Von: Nils Wollenschläger

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Denis Linsmayer (r.) und der SVS haben sich im letzten Aufeinandertreffen klar gegen die Leipziger durchgesetzt. © picture alliance / dpa

Sandhausen – Das Pokal-Aus liegt erst wenige Stunden zurück, da richtet sich der Blick beim SV Sandhausen schon auf RB Leipzig. Die personelle Situation bleibt angespannt.

Die Zweitliga-Geschichte des SV Sandhausen ist gerade einmal drei Jahre alt. Trotzdem hat es in dieser vergleichsweise kurzen Zeit schon zahlreiche denkwürdige Partien gegeben. Ohne Zweifel zählt auch das Auswärtsspiel bei RB Leipzig in der vergangenen Saison dazu.

Am 8. Mai 2015 hat die Elf von Alois Schwartz die Red Bull Arena „gestürmt“ und einen klaren 4:0-Sieg gefeiert. Dreifacher Torschütze damals ist Aziz Bouhaddouz gewesen.

Starke Leistung trotz Pokal-Aus

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Aziz Bouhaddouz traf beim schon jetzt legendären 4:0 im Mai gleich dreifach. © picture alliance / dpa

Doch trotz des guten Saisonstarts, den die Badener in dieser Saison hingelegt haben, ist die Situation vor dem nächsten Aufeinandertreffen mit den Sachsen nicht einfach.

Schließlich muss das Team von Alois Schwartz das bittere Pokal-Aus gegen Heidenheim verkraften. Nach 120 intensiven Minuten hat sich der SVS in Unterzahl ins Elfmeterschießen gerettet, das dann letztlich der FCH für sich entschieden hat.

Kein Wunder, dass die Partie auch auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen RB Leipzig noch ein Thema ist. 

Ich habe mich sehr über die Art und Weise gefreut, wie die Mannschaft aufgetreten ist“, findet SVS-Coach Alois Schwartz lobende Worte für sein Team, das in der zweiten Pokalrunde ersatzgeschwächt angetreten ist.

Der 48-Jährige richtet den Blick aber auch gleich wieder nach vorne und bemüht dabei ein berühmtes Zitat, das die Lage treffend umschreibt: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel!

Viele Ausfälle zu kompensieren

Die personelle Situation sieht vor dem Spiel gegen Leipzig nicht besonders gut aus. Im Gegenteil, durch den lange Pokal-Fight sind noch weitere Ausfälle zu befürchten.

Mit Tim Kister, Ranisav Jovanovic (Rückenprobleme), Jakub Kosecki (Schulterprobleme), Andrew Wooten (dicker Knöchel) und Denis Linsmayer (Oberschenkel) sind gleich mehrere Spieler fraglich. 

Leart Paqarada (5. gelbe Karte) und Kevin Kratz (Knochenödem im Fuß) werden definitiv nicht zur Verfügung stehen. Von den Langzeitverletzten (Stiefler, Vunguidica, Zellner, Zenga) gar nicht zu sprechen.

Doch beim SVS haben sich aus der Not heraus neue Alternativen ergeben. Die besten Beispiele sind Moritz Kuhn und Damian Roßbach, die gegen Heidenheim überzeugt haben. Zudem wird Kapitän Stefan Kulovits nach seiner Sperre im Pokal wieder in die Startformation zurückkehren.

RB Leipzig zuletzt konstant

Ein Pokal-Aus haben auch die Leipziger zu verkraften. Zwar sind die „Roten Bullen“ in Unterhaching mit 0:3 unter die Räder gekommen, doch Ralf Rangnick hat bei dieser Partie zahlreiche Leistungsträger geschont 

Der Leistungstrend zeigt beim Tabellenzweiten dennoch deutlich nach oben. Die Sachsen haben die letzten drei Partien allesamt gewonnen und haben in dieser Saison bislang erst einmal verloren.

Wie die Spiele gegen Braunschweig, St. Pauli oder auch gegen Kaiserslautern gezeigt haben, ist der SV Sandhausen aber in dieser Saison ein echter „Favoritenschreck“. 

Ob die Schwarz-Weißen ihrem Ruf auch gegen die hoch gehandelten Leipziger alle Ehre machen, wird sich am Sonntag, 1. November, um 13:30 Uhr im Hardtwaldstadion zeigen.

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Transparenzhinweis: HEIDELBERG24 ist Medienpartner des SV Sandhausen 1916 e.V.

nwo

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