28.Spieltag

Gegen angeschlagenen FCK: Erobert SVS den ‚Betze‘?

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Im Hinspiel hat sich der SV Sandhausen mit 1:0 durchgesetzt.

Sandhausen – Der SV Sandhausen will dem Klassenerhalt wieder ein Stück näher kommen. Das Spiel in Kaiserslautern wird nicht nur für Coach Alois Schwartz etwas ganz Besonderes.

Die 2. Bundesliga geht langsam in die heiße Phase! Schließlich stehen nur noch sieben Spiele auf dem Programm.

Zwar hat der SV Sandhausen acht Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, aber SVS-Coach Alois Schwartz stellt vor dem Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern klar, dass es immer noch eine „sehr gefährliche Situation“ sei, da „noch viele Punkte zu vergeben sind“.

Die Länderspielpause nach der verdienten 0:2-Niederlage gegen St. Pauli bewertet der 49-Jährige positiv: „Wir haben die Länderspielpause gut genutzt, haben intensiv trainiert und gute Testspiele absolviert.“ Gegen Sonnenhof-Großaspach (3:0) und Neulußheim (15:0) hat der Zweitligist souveräne Siege gefeiert.

Vunguidica „macht guten Eindruck“

Erfreuliche Nachrichten gibt es indes auch von der Verletztenliste. Steven Zellner und José Pierre Vunguidica sind nach ihren schweren Verletzungen wieder im Mannschaftstraining. „Er macht einen guten Eindruck und hängt sich gut rein. Wir hoffen, dass er demnächst zum Kader gehört“, sagt Schwartz über den wiedergenesenen Vunguidica.

Auch Korbinian Vollmann und Jakub Kosecki trainieren wieder und könnten am Sonntag im Aufgebot stehen. Verzichten müssen die Sandhäuser allerdings auf den verletzten Robert Zillner, der in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen wird, und den gelbgesperrten Kapitän Stefan Kulovits. Wer den Österreicher ersetzen wird, hat Alois Schwartz noch offen gelassen. Ersatz-Kandidaten sind Alexander Bieler,  Damian Roßbach sowie Dominik Stolz.

Reise in die Vergangenheit

Das Spiel gegen Kaiserslautern ist für den Sandhausen-Coach eine Reise in die eigene Vergangenheit. Von 2007 bis 2012 ist Schwartz dort als Trainer der zweiten Mannschaft tätig gewesen. „Ich habe noch immer einen guten Draht nach Kaiserslautern. Der FCK ist ein Verein, der mir am Herzen liegt“, betont der Fußball-Lehrer, der 1991 als Spieler sein erstes Bundesliga-Tor ausgerechnet auf dem legendären Betzenberg geschossen hat.

Mit Andrew Wooten, Denis Linsmayer, Steven Zellner und Keeper Marco Knaller spielen zudem gleich mehrere ehemalige Lauterer für den SVS. „Ich war ja drei Jahre dort. Das Stadion hat eine besondere Atmosphäre, was ich einige Male selbst erleben durfte. Beim Spiel gegen die Bayern zum Beispiel, das ich von draußen verfolgt habe, hat man gedacht, das Stadion stürzt ein“, sagt Knaller über seine Zeit beim FCK. Für Sonntag erwartet er ein typisches Betze-Spiel“, das „vom Kampf geprägt sein wird.

600 bis 700 SVS-Fans fahren nach Kaiserslautern

Das Hinspiel haben die Schwarz-Weißen nach einer umkämpften Partie mit 1:0 für sich entschieden. Da das Team von Konrad Fünfstück hat die letzten fünf Spiele allesamt verloren und vor heimischer Kulisse in dieser Saison erst drei Siege eingefahren, gibt sich Alois Schwartz vor dem Spiel selbstbewusst: „Wir wissen, dass wir dort etwas holen können.“

Im Fritz-Walter-Stadion werden die Badener von rund 600 bis 700 SVS-Fans unterstützt. Anpfiff ist am Sonntag, 3. April, um 13:30 Uhr.

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nwo

Quelle: Mannheim24

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