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Stürmt der SVS auch die Festung Millerntor?

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Von: Nils Wollenschläger

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Das letzte Duell zwischen dem SVS und St. Pauli endete 0:0. © dpa

Sandhausen – Nach dem Sieg in Düsseldorf steht für den SV Sandhausen bereits das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm. Gegen den FC St. Pauli kehrt ein Leistungsträger zurück.

Auf die Sandhäuser wartet am zehnten Spieltag DAS Abwehrbollwerk der zweiten Bundesliga.

St. Pauli heim- und defensivstark

Schließlich hat der FC St. Pauli bislang erst vier Gegentore kassiert und ist vor heimischer Kulisse noch immer ungeschlagen. 

„St. Pauli hat sich in diesem Jahr gut gefunden. Sie spielen einen guten Fußball, arbeiten gut gegen den Ball und stehen kompakt“, beschreibt SVS-Coach Alois Schwartz die Spielweise der Hamburger, die im letzten Jahr dem Abstieg nur knapp entkommen sind und nun nach einem guten Saisonstart aktuell auf dem dritten Platz rangieren.

Bouhaddouz wieder dabei, Lob für Jovanovic

Am Millerntor kann der SVS endlich wieder auf Goalgetter Aziz Bouhaddouz zurückgreifen. Der Marokkaner hat sich im August einen doppelten Bänderriss zugezogen (WIR BERICHTETEN) und ist nun wieder fit. 

Aziz hat wieder voll mit der Mannschaft trainiert und wird zum Kader gehören“, bestätigt Alois Schwartz auf Nachfrage von HEIDELBERG24. 

Ob der 28-Jährige auch gleich in der Startelf stehen wird, lässt der Cheftrainer der Badener allerdings noch offen. Schließlich hat auch Routinier Ranisav Jovanovic in den vergangenen Wochen seine Torgefährlichkeit unter Beweis gestellt. 

„Er ist ein Gewinnertyp, der die Mannschaft mitreißt. Ich bin froh, dass er nach seiner Verletzung wieder zu seiner Form gefunden hat“, lobt Schwartz den Angreifer, der in den letzten zwei Spielen jeweils getroffen hat.

Positive Grundstimmung

Ob mit oder ohne Aziz Bouhaddouz in der Startelf, der SVS will den Schwung aus dem guten Spiel bei Fortuna Düsseldorf auch bei den Norddeutschen in Punkte ummünzen. „Wir fahren mit einer positiven Grundstimmung nach Hamburg“, betont der 48-jährige Fußball-Lehrer.

Bis auf die Langzeitverletzten (Vunguidica, Zellner, Stifler, Zenga) ist lediglich Seyi Olajengbesi fraglich, der mit Adduktorenproblemen zu kämpfen hat.

Rund 300 SVS-Fans werden die lange Reise nach Hamburg antreten und die Gelegenheit wohl gleich für ein verlängertes Wochenende nutzen. 

Trotz der anstehenden Länderspielpause werden die Spieler jedoch keine Zeit für einen Ausflug in die Hamburger Innenstadt haben.  „Wir fahren hin, arbeiten und fahren zurück“, so die fokussierte Vorgabe von Alois Schwartz.

Anpfiff im Millerntor-Stadion ist am Samstag, 3. Oktober, um 13 Uhr. 

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Transparenzhinweis: HEIDELBERG24 ist Medienpartner des SV Sandhausen 1916 e.V.

nwo

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