Zwischen Haupt- und Sparkassentribüne

SVS stellt Pläne für neuen Business-Turm vor

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Zwischen Haupt- und Sparkassentribüne soll der neue Business-Turm entstehen.

Sandhausen – Der SV Sandhausen stellt auch abseits des Rasens die Weichen für die Zukunft. Im Hardtwaldstadion soll noch dieses Jahr ein neuer Business-Turm entstehen. Die Details:

Noch nie ist der SV Sandhausen in seiner 100-jährigen Vereinsgeschichte so erfolgreich gewesen wie aktuell. Die Badener spielen derzeit ihre vierte Saison in der 2. Bundesliga und haben gute Chancen, dem Fußball-Unterhaus auch im kommenden Jahr erhalten zu bleiben.

Bei den Verantwortlichen des Vereins lehnt man sich deshalb aber keinesfalls zurück. So hat der langjährige Präsident Jürgen Machmeier am Donnerstagabend die Pläne für den neuen Business-Turm vorgestellt, der noch in diesem Jahr realisiert werden soll.

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Der neue Bereich soll zwischen der Haupt- und Sparkassentribüne entstehen und soll den bisherigen VIP-Bereich, der zu 95 Prozent konstant ausgebucht ist, entlasten. Im Erdgeschoss des neuen Turms soll das Catering inklusive der Produktionsfläche dauerhaft einen Platz erhalten

So soll der neue Business-Turm aussehen

Im ersten Obergeschoss sind 226 VIP-Plätze geplant, die laut Machmeier „großzügig eingerichtet werden“. Im zweiten Obergeschoss soll es drei Lounges (8, 12 und 20 Plätze) geben. Zudem soll hier der Business-Club, der bisher im Haas-Haus gewesen ist, ‚einziehen‘. Im Gegenzug werden im Haas-Haus, das ab 30. Juni 2016 dem Verein gehört, neue Büroräume für die Mitarbeiter des SVS entstehen.

Kosten sollen durch GbR-Modell getragen werden

Die Kosten für den Business-Turm betragen insgesamt zwei Millionen Euro und sollen über das sogenannte GbR-Modell (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) getragen werden. Dies hat zur Folge, dass der Betrag aus 40 Anteilscheinen á 50.000 Euro besteht. Der SVS muss als Mieter jährlich 160.000 Euro bezahlen.

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Wenn sich bis Ende April, Anfang Mai diesen Jahres nicht genügend ‚Gründer‘ für die GbR finden, dann soll ein einzelner Investor die Kosten tragen. „Wir wollen das in diesem Sommer bewegen“, betont Machmeier. Der durch den Bau des Turms erforderliche Umbau der Sparkassen-Tribüne soll spätestens bis zur U19-EM, die am 19. Juli in Sandhausen gastiert, beendet sein.

„Verein hat gewaltiges Potenzial“

Von dem Business-Turm erhofft sich der Verein bei voller Auslastung ca. eine Millionen Euro jährlich. Dieser Betrag würde auch durch zusätzliche Werbeflächen im TV-Bereich und eben vor allem auch durch die Mehreinnahmen im VIP-Bereich zustandekommen.

„Wir wollen den Verein weiterentwickeln. Der Verein hat gewaltiges Potenzial, für das wir aber auch eine Plattform liefern müssen. Das ist enorm wichtig für die Zukunft des Vereins“, erklärt Machmeier abschließend.

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nwo

Quelle: Mannheim24

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