Heimspiel am Sonntag

SV Sandhausen will gegen die „Eisernen“ nachlegen

+
Das Hinspiel hat das Team von Alois Schwartz in Berlin mit 1:3 verloren.

Sandhausen - Nach dem bitteren 1:1 beim FSV Frankfurt erwartet der SV Sandhausen nun den 1. FC Union Berlin. Die Schwartz-Elf will am Sonntag die Konstanz der Rückrunde bestätigen.

Der Ärger über den äußerst fragwürdigen Elfmeter, der dem SV Sandhausen am letzten Spieltag beim 1:1 gegen den FSV Frankfurt den Sieg gekostet hat, ist ihm immer noch anzumerken, doch SVS-Trainer Alois Schwartz will die Fehlentscheidung bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Union Berlin (Sonntag, 13:30 Uhr) nicht mehr thematisieren.

Positive Entwicklung

Stattdessen lobt Schwartz sein Team für die gezeigte Leistung bei den Hessen und die guten Resultate im Jahr 2015. „Wir haben Konstanz reingekriegt“, vergleicht Schwartz die aktuelle Lage mit der Hinrunde.

Der SVS-Coach hebt vor allem den Charakter, den sein Team entwickelt hat, positiv hervor und ist „erfreut wie die Mannschaft arbeitet“, da sich auch die Spieler aus der zweiten Reihe mit guten Leistungen aufdrängen.

Union Berlin keine einfache Aufgabe

Mit Blick auf den kommenden Gegner Union Berlin warnt Schwartz vor allem vor dem schnellen Umschaltspiel der „Eisernen“, die sich nach einem schwachen Saisonstart mittlerweile gefestigt haben und in der Tabelle zwei Punkte vor dem SVS auf Platz zwölf stehen. 

Allerdings gelten die Berliner als auswärtsschwach. Schließlich hat das Team von Trainer Norbert Düwel erst zweimal in der Fremde gewinnen können.

RB Leipzig ist „andere Kategorie“

Auf Nachfrage von HEIDELBERG24 äußert sich Alois Schwartz auch zum aufsehenerregenden Transfer, den Zweitliga-Konkurrent RB Leipzig mit der rund acht Millionen Euro teuren Verpflichtung des talentierten Stürmers Davie Selke von Werder Bremen getätigt hat. 

„RB Leipzig ist eine andere Kategorie, das muss man annehmen“, so Schwartz. „Wir können im Kollektiv dagegen halten“, gibt sich der 48-Jährige selbstbewusst.

Kulovits wieder im Training

Vor der Partie gegen Union Berlin sind auf Seiten der Badener noch mehrere Spieler fraglich. Nicky Adler (Leistenprobleme) und Kapitän Stefan Kulovits (Rückkehr nach Muskelfaserriss) haben noch Trainingsrückstand.

Leart Paqarada (Bänderriss im Sprunggelenk), Marc Pfertzel (Geschwulst am Kopf) und Robert Zillner (Kreuzbandriss) stehen definitiv nicht zur Verfügung.

Torwart Manuel Riemann, Ranisav Jovanovic und Florian Hübner waren die Woche krank, sollen aber rechtzeitig fit sein.  

Sparkassentribüne gesperrt

Das Orkantief „Niklas“ hat auch das Hardtwaldstadion nicht verschont und Schäden an der Sparkassentribüne hinterlassen. 

Deshalb wird die Sparkassentribüne (Blöcke D1 bis D3) am Sonntag aus Sicherheitsgründen gesperrt sein. Alle Dauerkarten- und Tageskarten-Inhaber der betroffen Blöcke werden aber ersatzweise in Block C3 auf der INWO-Tribüne bei freier Platzwahl einen Sitzplatz finden. 

Bis zum nächsten Heimspiel gegen den Karlsruher SC (17. April) soll der Schaden wieder behoben sein.

nwo

Quelle: Mannheim24

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare