0:2-Heimpleite

SVS unterliegt im badischen Derby

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Damian Roßbach wird in der 63. Minute vom Platz gestellt.

Sandhausen – Lange Zeit kann der SV Sandhausen dem SC Freiburg Paroli bieten, doch auch aufgrund einer diskutablen Schiedsrichterentscheidung verliert die Schwartz-Elf das Derby.

Der SV Sandhausen kann die siebte Saisonniederlage nicht abwenden. Wie im Hinspiel gibt es gegen Bundesliga-Absteiger Freiburg nichts zu holen.

Duell auf Augenhöhe

Beim SVS kehrt der wiedergenesene Robert Zillner in die Startelf zurück. Auf der linken Abwehrseite vertraut SVS-Coach Alois Schwartz erneut auf die Dienste von Eric Schaaf, der gegen Heidenheim ein starkes Startelf-Debüt gefeiert hat.

Fotostrecke vom 0:2 gegen Freiburg

In den ersten 45 Minuten sehen die 10.096 Zuschauer im Hardtwaldstadion ein intensives badisches Derby mit leichten Vorteilen für die Gäste. Die ganz großen Torchancen bleiben aber auf beiden Seiten zunächst aus, sodass es mit 0:0 in die Kabinen geht. 

Doppel-Schock nach der Pause

Kurz nach dem Seitenwechsel dann der Schock für den SVS! Nach einem Freistoß des Ex-Hoffenheimers Vincenzo Grifo ist Maximilian Philipp (51.) zur Stelle und bringt den SC Freiburg mit 1:0 in Führung

Nachdem die Gastgeber den Rücktand zunächst gut weggesteckt haben, gibt es in der 63. Minute den nächsten Rückschlag. Damian Roßbach zieht SC-Angreifer Florian Niederlechner am Trikot und da der SVS-Verteidiger letzter Mann ist, zeigt Schiedsrichter Deniz Aytekin nicht nur die rote Karte, sondern auch auf den Elfmeterpunkt. 

Über den Sinn dieser Doppelbestrafung lässt sich natürlich wie so oft streiten. Glück im Unglück für den SVS: Denn der sonst so sichere Standardschütze Vincenzo Grifo schießt den Ball lediglich an den Pfosten, sodass es beim 0:1 bleibt

In der Schlussphase ist es für die dezimierten Sandhäuser natürlich schwer den clever aufspielenden Freiburgern noch etwas entgegenzusetzen. Sieben Minuten vor dem Ende sorgt dann der eingewechselte Nils Petersen für die Entscheidung und macht das 2:0 für die Streich-Elf.

„Schade und unglücklich“

SVS-Coach Alois Schwartz umschreibt die Niederlage im Nachhinein als „schade“ und „unglücklich“. Der Fußball-Lehrer bezieht sich damit vor allem auf die beiden mitentscheidenden Szenen. Sowohl beim Platzverweis von Damian Roßbach als auch beim 0:2 durch Nils Petersen sei eine Abseitsposition nicht erkannt worden. „Aber diese Kleinigkeiten entscheiden dann eben solche Spiele“, so Schwartz, der in der ersten Hälfte ein „Duell auf Augenhöhe“ gesehen hat.

SVS-Keeper Marco Knaller, der am Freitag seinen Vertrag am Hardtwald bis 2018 verlängert hat, resümiert: „Wir haben heute alles rausgehauen und sind gut gestanden. Nach der roten Karte war das Spiel dann aber natürlich gelaufen.“

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nwo

Quelle: Mannheim24

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