DFB-Pokal

Nach Elfmeterschießen: SVS scheitert an Heidenheim

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Der SV Sandhausen verliert nach Elfmeterschießen gegen Heidenheim.

Sandhausen – Zwar fallen 120 Minuten lang keine Tore, dennoch liefern sich der SVS und Heidenheim einen packenden Pokal-Krimi, der im Elfmeterschießen schließlich entschieden wird.

Endstation FC Heidenheim! Der Traum von der nächsten Pokal-Runde ist für den SV Sandhausen nach einem langen Fußball-Abend ausgeträumt.

Kuhn und Roßbach überzeugen

Wie bereits angekündigt muss SVS-Coach Alois Schwartz seine Startelf aufgrund von Verletzungen und der Sperre von Kapitän Kulovits auf mehreren Positionen umstellen. So fehlen unter anderem Andrew Wooten und Jakub Kosecki. Trotz der vielen Veränderungen finden die Sandhäuser vor lediglich 2.693 Zuschauern im Hardtwaldstadion aber gut ins Spiel.

Nach Elfmeterschießen: SVS scheitert an Heidenheim

Besonders auffällig sind der flinke Offensivspieler Moritz Kuhn und Damian Roßbach, der die Position von Stefan Kulovits im defensiven Mittelfeld einnimmt. Im ersten Durchgang gestaltet sich die zweikampfintensive Partie ausgeglichen mit leichten Vorteilen für den SVS. Robert Zillner (9.) und Damian Roßbach (29.) vergeben die besten Chancen der Gastgeber. 

Hübner fliegt, Knaller hält Elfmeter

Nach dem Seitenwechsel werden die Schwarz-Weißen dann immer druckvoller und sind der Führung bedeutend näher als die Heidenheimer. Nach Vorlage von Philipp Klingmann köpft Florian Hübner (54.) den Ball nur knapp am Gehäuse des FCH vorbei. 

Wenige Augenblicke später steht der Innenverteidiger dann auf der anderen Seite im Fokus. Nach einem Foul im Strafraum an Heidenheims Angreifer Grimaldi entscheidet Schiedsrichter Wolfgang Stark auf Elfmeter und zeigt Hübner die rote Karte.

Doch dann trumpft SVS-Keeper Marco Knaller auf. Der Österreicher pariert nicht nur den fälligen Elfmeter von Robert Leipertz, sondern ist auch in der folgenden Drangphase der Gäste immer wieder der Retter in höchster Not. Der Spielverlauf in der zweiten Hälfte ist durch den Platzverweis jetzt auf den Kopf gestellt. Das Team von Trainer Frank Schmidt wird immer offensiver und versucht die Überzahl zu nutzen.

Alois Schwartz reagiert und bringt mit Seyi Olajengbesi einen weiteren Abwehrspieler in die Partie. Und das Abwehrbollwerk der Badener hält tatsächlich bis in die 90 Minute. Somit gibt es 30 Minuten Verlängerung im Hardtwaldstadion.

Entscheidung im Elfmeterschießen

Zu Beginn der Verlängerung werden die Sandhäuser trotz ihrer Unterzahl noch einmal offensiver. Aziz Bouhaddouz (102.)versucht FCH-Keeper Kevin Müller mit einem Heber aus weiter Ferne zu überlisten, doch der Ball geht knapp über das Tor. 

Es kommt, wie es kommen muss - das Elfmeterschießen muss die Entscheidung herbeiführen.

Den Sandhäusern versagen allerdings vom Punkt die Nerven. Erst schießt Aziz Bouhaddouz an den Pfosten, dann jagt Leart Paqarada den Ball über das Gehäuse. Erst der dritte SVS-Schütze Roßbach kann verwandeln. 

Und es keimt tatsächlich noch einmal Hoffnung auf. Dominik Stolz trifft und Marco Knaller kann gegen Titsch-Riveiro parieren. Doch Arne Feick beweist Nervenstärke und macht den entscheidenden Elfmeter zum 4:3 für die Gäste. Somit ist das bittere Pokal-Aus für den SVS besiegelt.

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nwo

Quelle: Mannheim24

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