Zu Gast beim Schlusslicht

Schwartz vor Rückkehr an alte Wirkungsstätte 

+
Die nächsten drei Punkte fest im Blick: Alois Schwartz.

Sandhausen – Nach dem Sieg gegen den KSC erwartet den SV Sandhausen eine vermeintlich machbare Aufgabe beim MSV Duisburg. Das Schlusslicht hat zuletzt aber gute Ergebnisse erzielt.

Mit dem MSV Duisburg verbindet SVS-Coach Alois Schwartz eine gemeinsame Vergangenheit. 

„Duisburg war meine erste Station nach den Stuttgarter Kickers. Ich hatte dort trotz einiger Verletzung eine schöne Zeit und habe dort viele Freunde gewonnen“, erinnert sich Schwartz, der mit dem MSV in der Saison 1993/94 sogar zwischenzeitlich Tabellenführer mit einer negativen Tordifferenz gewesen ist.

Gemeinsame Geschichte

Die beiden Vereine, die am Sonntag aufeinandertreffen, verbindet darüber hinaus eine weitere Geschichte. Schließlich haben die Badener 2013 vom Lizenzentzug der „Zebras“ profitiert und sind trotz Platz 17 nicht abgestiegen. Was in den Folgejahren passiert ist, ist bekannt: Der SVS hat sich mittlerweile in der 2. Bundesliga etabliert und der MSV ist erst in diesem Sommer zurück ins Unterhaus gekehrt.

Während die Sandhäuser nach dem Sieg gegen den Karlsruher SC aktuell auf dem vierten Platz stehen, sind die Duisburger mit erst einem Sieg Tabellenletzter.

Bei den Meiderichern hat man deshalb bereits vor einigen Wochen die Reißleine gezogen und Trainer Gino Lettieri entlassen. Dessen Nachfolger Iliya Gruev hat zuletzt respektable Ergebnisse eingefahren. So hat sich der MSV beispielsweise gegen den Tabellenführer SC Freiburg ein 1:1-Unentschieden geholt.

MSV mittlerweile angekommen

„Sie sind mittlerweile in der Liga angekommen. Sie stehen kompakt und sind vor allen zu Hause schwer zu bespielen“, erwartet Alois Schwartz keine einfache Partie am Sonntag.

Der SVS schwimmt hingegen zurzeit auf einer echten Erfolgswelle. Dennoch betont der Cheftrainer der Schwarz-Weißen immer wieder, wie akribisch die Mannschaft dennoch weiterarbeitet. „Die Mannschaft hat einfach Charakter! Keiner nimmt sich im Training zurück. Da ist es auch vollkommen egal, ob wir gegen den Tabellenführer oder Tabellenletzten spielen. Das macht einfach Spaß“, freut sich der 48-Jährige.

Kulovits wird fehlen

Personell müssen die Badener auf ihren zuletzt so starken Kapitän Stefan Kulovits verzichten. Der Österreicher ist aufgrund seiner fünften gelben Karte gesperrt. Damian Roßbach, der bereits im DFB-Pokal gegen Heidenheim Kulovits vertreten hat, oder Alexander Bieler könnten Optionen sein.

Am Sonntag mit Maske und Schiene: Tim Kister

„Unverletzbar“ scheint Tim Kister zu sein. Der Innenverteidiger, der seit seinem Nasenbeinbruch bereits eine Maske trägt, hat sich einen Mittelhandbruch zugezogen, wird aber mit einer Schiene trotzdem auflaufen können. Kevin Kratz, Moritz Kuhn, Erik Zenga, José Pierre Vunguidica, Steven Zellner sowie Manuel Stiefler, der Trainingsrückstand hat, werden weiterhin ausfallen.

Angepfiffen wird die Partie in der Schauinsland-Reisen-Arena am Sonntag, 29. November, um 13:30 Uhr. Rund 100 SVS-Fans werden die Mannschaft mit nach Duisburg begleiten.

>>> SVS verlegt neuen Rasen

>>> SVS bestreitet Trainingslager in der Türkei

––––––

Transparenzhinweis: HEIDELBERG24 ist Medienpartner des SV Sandhausen 1916 e.V.

nwo

Quelle: Mannheim24

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare