„Das ist Absicht“

SVS-Präsident Machmeier tobt nach Abseits-Tor

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Der 1. FC Nürnberg bejubelt den irregulären Führungstreffer

Sandhausen – Eine Abseitsposition vor dem ersten Tor erhitzt nach der 0:2-Pleite des SV Sandhausen gegen Nürnberg die Gemüter. SVS-Präsident Machmeier spricht sogar von „Absicht“.

Der SV Sandhausen bleibt zurzeit vom Pech verfolgt. Nicht nur, dass die Sandhäuser die letzten drei Spiele verloren haben und ihrer Hinrunden-Form hinterherlaufen, auch von der ein oder anderen Schiedsrichter-Fehlentscheidung sind die Badener zuletzt immer wieder betroffen - so auch am Dienstagabend gegen Nürnberg.

Unmittelbar vor dem Führungstreffer der Franken steht Guido Burgstaller, der das Tor mit seiner Hereingabe eingeleitet hat, knapp im Abseits. Schiedsrichter Harm Osmers und sein Gespann geben den irregulären Treffer allerdings trotzdem

Fotos: SVS verliert gegen Nürnberg

SVS-Coach Alois Schwartz ärgert sich nach dem Spiel über die Fehlentscheidung aus der 40. Minute: „Das ist jetzt schon das dritte Spiel, in dem eine klare Fehlentscheidung gegen uns getroffen wurde.“ Der Fußball-Lehrer bezieht sich damit auch auf die zwei spielentscheidenden Abseitspositionen gegen Freiburg, die nicht geahndet worden sind, und einen nicht gegebenen Elfmeter in Bochum.

SVS-Präsident Jürgen Machmeier ist nach dem Spiel kaum einzukriegen: „Das ist doch Absicht! Während der Saison kann so etwas passieren, aber nicht drei Spiele hintereinander. Die Mannschaft war auf Augenhöhe, Nürnberg hatte vor dem 0:1 keine Chance. Wenn wir aber immer gegen zwölf Mann spielen müssen, dann bekommen wir Probleme.“

SVS-Vertediger und Geburtstagskind Florian Hübner, der nach seiner Verletzungspause erstmals wieder in der Startelf gestanden ist, resümiert nach dem Spiel: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht und nur wenige Chancen zugelassen. Dass das 0:1 Abseits war, ist natürlich bitter. Danach haben wir ein bisschen gebraucht, um wieder ins Spiel zu finden. Ab der 60. Minute hatten wir dann eine Drangphase, doch nach der Gelb-Roten Karte waren wir wieder draußen. Vor dem 0:2 werde ich dann klar gefoult.“

Für die Aufarbeitung des Nürnberg-Spiels bleibt dem SVS kaum Zeit. Schließlich geht es bereits am Freitag zum TSV 1860 München. 

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nwo

Quelle: Mannheim24

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