SVS empfängt Bundesliga-Absteiger

Kocak vor VfB-Spiel: „Bin kein Copperfield!“

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Kenan Kocak (r.) will mit dem SVS den ersten Saisonsieg einfahren.

Sandhausen – Erstmals trifft der SV Sandhausen in einem Ligaspiel auf den VfB Stuttgart. Auch wenn die Schwaben als Favorit in die Partie gehen, rechnet sich der SVS etwas aus.

Der SV Sandhausen steht bereits am dritten Spieltag der noch jungen Saison vor einem echten Highlight. Am Freitag gastiert nämlich Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart am Hardtwald.

Die Sandhäuser können womöglich sogar mit einer Rekord-Kulisse rechnen. Bereits zwei Tage vor dem Spiel sind über 11.000 Tickets verkauft worden, davon an 6.000 VfB-Fans.  

Große Euphorie herrscht beim SVS nach dem insgesamt durchwachsenen Saisonstart und dem mühsamen Weiterkommen im DFB-Pokal derzeit nicht. „Wir sind froh und glücklich, dass wir eine Runde weitergekommen sind“, bilanziert SVS-Coach Kenan Kocak.

„Sind auf einem guten Weg“

Dass die Badener spielerisch zuletzt nicht überzeugt haben, wurmt den ehemaligen Waldhof-Coach: „Ich bin selbstbewusst genug zu sagen, dass ich ein guter Trainer bin. Ich bin aber auch kein David Copperfield. Wir sind auf einem guten Weg, aber noch lange nicht am Ziel“, so Kocak.

Die Tatsache, dass der Kader nicht von ihm zusammengestellt worden ist, bringt zwar „inhaltliche Schwierigkeiten“ in der Trainingsarbeit mit sich, aber der Fußball-Lehrer macht dennoch deutlich, dass er in jeden seiner Spieler vollstes Vertrauen hat: „Die Mannschaft passt von den Charakteren sehr gut zusammen, das erleichtert mir die Arbeit.“

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Der VfB Stuttgart ist mit einem Sieg und einer Niederlage in die erste Zweitliga-Saison seit 1977 gestartet. „Der VfB hat eine hohe individuelle Qualität. Sie haben eine gute Mannschaft und einen sehr guten Trainer, dessen Handschrift bereits zu erkennen ist. Der VfB will mit aller Macht wieder aufsteigen“, sagt Kenan Kocak.

Auswärtsspiel im Hardtwaldstadion?

Dennoch gibt sich der 35-Jährige selbstbewusst: „Wir werden bis in die Haarspitzen motiviert sein. Wir wollen unsere Woche vergolden.“ Dass womöglich die VfB-Fans in der Überzahl sein werden, stört den SVS-Coach nicht: „Ich werde das zum ersten Mal erleben. In erster Linie konzentriere ich mich auf das Spiel. Das ist unsere Kabine, unser Platz. Wir wollen gewinnen und am Ende vor dem VfB stehen.“

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Personell gibt es beim SVS keine großen Veränderungen. Daniel Gordon kehrt nach seiner Pokalsperre ins Aufgebot zurück, von den Langzeitverletzten (Zenga, Zellner, Strifler, Jansen, Derstroff) ist lediglich José-Pierre Vunguidica wieder ins Training eingestiegen, wird aber wohl keine Rolle für die Partie gegen die Schwaben spielen.

Anpfiff im Hardtwaldstadion ist am Freitag, 26. August, um 18:30 Uhr.

Voraussichtliche Aufstellung SV Sandhausen: Knaller - Klingmann, Kister, Gordon, Paqarada - Linsmayer, Kulovits - Pledl, Vollmann, Kosecki - Sukuta-Pasu

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nwo

Quelle: Mannheim24

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