Zweitligist plant nächste Saison

SVS lässt Kaufoption für Kosecki verstreichen

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Jakub Kosecki spielt seit Sommer 2015 beim SV Sandhausen.

Sandhausen – Der SV Sandhausen wird die Kaufoption für den ausgeliehenen Mittelfeldspieler Jakub Kosecki nicht ziehen. Warum der Pole dennoch am Hardtwald bleiben könnte:

Nach dem 1:0-Sieg gegen den FSV Frankfurt und dem feststehenden Klassenerhalt kann der SV Sandhausen die Planungen für seine fünfte Zweitliga-Saison beginnen.

Während der Abgang von Topstürmer Aziz Bouhaddouz schon bekanntgegeben worden ist, ist die Zukunft bei einigen Leistungsträgern noch ungeklärt. Wie SVS-Geschäftsführer Otmar Schork jetzt gegenüber HEIDELBERG24 bestätigt hat, wird der SVS die Kaufoption für Jakub Kosecki, der noch bis zum Saisonende von Legia Warschau ausgeliehen ist, nicht ziehen.

Schork betont allerdings, dass es „noch Möglichkeiten“ gibt den Flügelflitzer am Hardtwald zu halten. Heißt konkret: Der SVS verhandelt mit dem polnischen Verein über eine geringere Ablösesumme als in der Kaufoption festgelegt oder über ein weiteres Leihgeschäft. Nach einer starken Hinrunde ist der 25-Jährige in der Rückrunde aufgrund von Verletzungsproblemen nur noch sporadisch zum Einsatz gekommen.

Zwei Leistungsträger werden dem Zweitligist aber auf jeden Fall erhalten blieben. Die auslaufenden Verträge von Leart Paqarada und Tim Kister haben sich aufgrund einer gewissen Anzahl von Spielen automatisch um ein weiteres Jahr verlängert.

Darüber hinaus hat der Geschäftsführer erklärt, dass die Badener die Lizenz für die kommende Zweitliga-Saison gegen Auflagen erhalten haben. Nachdem die Schwarz-Weißen in den vergangenen beiden Spielzeiten jeweils drei Punkte abgezogen bekommen haben, seien diese Auflagen laut Schork diesmal aber „im Rahmen“.

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Transparenzhinweis: HEIDELBERG24 ist Medienpartner des SV Sandhausen 1916 e.V.

nwo

Quelle: Mannheim24

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