Ohne Roßbach und Gordon nach Paderborn

SVS will „mit aller Macht“ in die nächste Runde

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Der SV Sandhausen muss in der ersten Pokalrunde nach Paderborn.

Sandhausen – Es gibt in der ersten Pokalrunde sicherlich dankbarer Lose als ein Zweitliga-Absteiger. Dennoch reist der SV Sandhausen selbstbewusst zum SC Paderborn.

Paderborn ist ein gefühlter Zweitligist“, betont SVS-Coach Kenan Kocak vor dem Pokal-Duell bei den Ostwestfalen. Der 35-Jährige hat damit nicht unrecht. Schließlich hat der SC Paderborn noch vor zwei Jahren sogar in der Bundesliga gespielt.

Ein rasanter Absturz, den es so im deutschen Fußball nur selten gegeben hat, hat allerdings nun dazu geführt, dass die Paderborner inzwischen sogar im unteren Tabellendrittel der 3. Liga stehen.

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„Ihr Start war alles andere als gut. Wir wollen ihre Verunsicherung ausnutzen“, sagt Kocak selbstbewusst, warnt zugleich aber vor der großen Erfahrung einiger SCP-Akteure. Der DFB-Pokal hat für den Fußball-Lehrer einen hohen Stellenwert: „Wir wollen mit aller Macht in die nächste Runde.

Gordon und Roßbach fehlen

Neben den Langzeitverletzten muss der SVS-Coach am Montag auch auf Damian Roßbach (Rippenprellung) und den im DFB-Pokal gesperrten Daniel Gordon verzichten. Zudem hat sich Steven Zellner einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen. Es ist davon auszugehen, dass Leart Paqarada und Tim Knipping in die Startelf rücken werden.

Die Gerüchte, wonach Bielefeld-Verteidiger Florian Dick ein Thema beim SVS ist, dementiert der SVS-Coach: „Das ist mir völlig neu. Wir haben mit Philipp Klingmann und Marco Thiede zwei Spieler, die auf dieser Position spielen können. Ich sehe auf anderen Positionen mehr Bedarf.“ Vor wenigen Wochen hat Kocak gegenüber HEIDELBERG24 bestätigt, dass er vor allem im Offensivbereich noch Bedarf sieht (WIR BERICHTETEN).

Gute Erinnerungen an Paderborn

Die Benteler-Arena hat der SVS noch in bester Erinnerungen. Schließlich haben die Badener in der vergangenen Saison dort mit 6:0 gewonnen und damit ihren höchsten Zweitliga-Sieg der Vereinsgeschichte eingefahren. Ob sich die Schwarz-Weißen auch diesmal durchsetzen können, wird sich am Montag, 22. August, um 18:30 Uhr zeigen.

Voraussichtliche Aufstellung: Knaller - Klingmann, Kister, Knipping, Paqarada - Linsmayer, Kulovits - Vollmann, Kosecki, Pledl - Sukuta-Pasu

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Quelle: Mannheim24

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