Trio übernimmt

SVS „überrascht und enttäuscht“ über Schwartz-Weggang!

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„Ein Rädchen wurde nun heraus genommen, aber der Motor läuft weiter“, erklärt Jürgen Machmeier zum Schwartz-Abgang. (Archivfoto)

Sandhausen – So hatten sich die Verantwortlichen den Saisonauftakt nicht vorgestellt. Mit 27 Spielern, darunter acht Neuzugänge, aber ohne Chefcoach nimmt der SVS am Sonntag die Vorbereitung auf. 

Der bisherige Trainer Alois Schwartz wechselt zum Ligakonkurrenten 1. FC Nürnberg. „Seine Entscheidung hat uns sehr überrascht und enttäuscht“, sagte Sportchef Otmar Schork. „Vor allem der Zeitpunkt seines Wechsels ist fatal.“

Schork hat keinen Plan B in der Schublade. Vorerst sollen Co-Trainer Gerhard Kleppinger, Torwarttrainer Daniel Ischdonat sowie Kristjan Glibo, der Coach der U23, die Mannschaft betreuen. 

Es ist nicht ganz ausgeschlossen, dass dieses Modell zur Dauerlösung wird. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass ein Nachfolger für Schwartz kommen soll. „Wir werden sehr bewusst nach der richtigen Lösung suchen, auch wenn es ein paar Tage länger dauern sollte“, sagte PräsidentJ ürgen Machmeier. Machmeier kündigte selbst 2014 seinen Rückzug vom SV Sandhausen an, entschied sich dann aber im März 2016 doch für die Weiterarbeit als Präsident.

Kein Plan B

Zahlreiche Angebote seien inzwischen bei ihm eingegangen, erklärt Sportchef Schork. Es seien auch namhafte Bewerber darunter. Machmeier dankte Schwartz für „drei erfolgreiche Jahre“. 

Der 49 Jahre alte Nürtinger und ehemalige Profi hatte den kleinsten Zweitliga-Verein zweimal auf den zwölften und zuletzt auf den 13. Tabellenplatz geführt. „Ein Rädchen wurde nun heraus genommen, aber der Motor läuft weiter“, versicherte Machmeier. „Ich bin überzeugt, dass wir erneut eine gute Rolle spielen werden.“

SVS gut aufgestellt

Mit InnenverteidigerDaniel Gordon (31) vom Karlsruher SC und dem defensiven Mittelfeldspieler Markus Karl (30) vom 1. FC Kaiserslautern konnte Sandhauen zwei Leistungsträger aus der Zweiten Liga abwerben. 

Mit Lucas Höler (21) und Julian Derstroff (24) von der Mainzer Reserve sowie Richard Sukuta-Pasu (26) von Energie Cottbus kamen drei hoffnungsvolle Stürmer. Neu sind zudem die Verteidiger Tim Knipping (23) von Borussia Mönchengladbach II und Benedikt Gimber (19), der von 1899 Hoffenheim ausgeliehene Kapitän der deutschen U 19-Nationalelf, sowie Mittelfeldspieler Maximilian Jansen (23) vom Halleschen FC.

Quelle: Mannheim24

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