Kocak & Kister zum nächsten Gegner

SVS will Euphorie bei Aufsteiger Regensburg bremsen!

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SVS-Trainer Kenan Kocak (36) blickt dem Heimspiel gegen Jahn Regensburg optimistisch entgegen.

Sandhausen – Ob es auch nach dem fünften Heimspiel des SVS bei nur zwei Gegentoren bleibt? Mannschaft, Verein und Fans hätten sicher nichts dagegen. Trainer Kocak über Gegner Regensburg:

Die Enttäuschung über die 0:1-Niederlage bei Erzgebirge Aue  am achten Spieltag steckt allen Beteiligten beim SVS noch in den Knochen...

Dennoch schauen Trainer Kenan Kocak (36) und Innenverteidiger Tim Kister (30) optimistisch voraus auf das Heimspiel gegen Aufsteiger Jahn Regensburg am Sonntag (1. Oktober/13:30 Uhr).

Bei der Pressekonferenz am Donnerstag (28. September) blickt Kocak dennoch zunächst noch einmal zurück: „Die Niederlage war unnötig. Wir haben im ersten Durchgang ein paar Prozente in der Kabine liegen lassen, gerade was Aggressivität und Gier betrifft. Bis zum Strafraum haben wir es gut gespielt, da kann ich den Jungs keinen Vorwurf machen. Am Ende hat aber einfach die Durchschlagskraft gefehlt und dann verliert du solch ein Spiel.

Doch der SV Sandhausen kann als das Zweitliga-Team mit den wenigsten Gegentoren und als drittbeste Heimmannschaft (erst zwei Gegentore im BWT-Stadion) mit breiter Brust in die Partie am Hardtwald gehen!

Unterschätzen wird die Oberpfälzer dennoch niemand – keinen Gegner!

Dadurch haben sie auswärts schon einige gute Ergebnisse erzielen können und auch gegen Braunschweig verdient gewonnen. Wir haben uns aber wie immer einen Plan zurechtgelegt und wollen am Sonntag die drei Punkte hier behalten“, schätzt Kocak deren Stärke im Spiel gegen den Ball.

So kommt es nicht von ungefähr, dass ‚der Jahn‘ zuletzt mit einem 2:1-Sieg gegen Eintracht Braunschweig aufhorchen ließ. Dementsprechend groß ist die Aufstiegs-Euphorie noch immer: „Das haben sie sich redlich verdient. Dennoch treffen wir nach dem Trainerwechsel vor der Saison auf eine ganz andere Mannschaft“, analysiert Kocak

Gemeint ist Achim Beierlorzer (49), der den zu Bundesligist Bayer 04 Leverkusen ‚aufgestiegenen‘ gebürtigen Mannheimer Heiko Herrlich (45) beerbte und viel Wert auf Umschaltspiel, vorwärts verteidigen und Laufbereitschaft legt. Als Spielsystem bevorzugen sie das 4-2-2-2-System mit dem Ex-Sandhäuser Marvin Knoll (27) als Aufbauspieler im Mittelfeld.

SVS-Innenverteidiger Tim Kister (30).

Er habe nach wie vor Kontakt zu seinem Ex-Kollegen, so Tim Kister. Ein Erfolgserlebnis an alter Wirkungsstätte gönnt er ihm dennoch nicht: „Ich freue mich auf die Begegnung, hoffe aber, dass Marvin am Sonntag nicht allzu glücklich nach Hause fährt...“ 

Dabei hofft der 1,93 Meter große Kister auf das Abwehrbollwerk des SVS: „Das Verteidigen fängt bei uns schon vorne an. Bei uns ist jede Position doppelt besetzt und jeder spürt den Druck hinter sich.

Und der 30-Jährige hebt hervor, dass man nicht zuletzt dank Trainer-Fuchs Kocak als Mannschaft mittlerweile nicht nur einen Plan A, sondern auch die Pläne B und C parat habe: „Das macht uns für jeden Gegner unberechenbar!“ 

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Was das Lager der Verletzten angeht, gibt es gute Nachrichten: So sind Kapitän Stefan Kulovits (31) und Robert Herrmann (23) wieder zurück im Mannschaftstraining. Nach seinem erfolgreich operierten Augenhöhlenbruch steht Marcel Seegert (23) weiterhin mit Maske auf dem Platz.

Für Kulo kommt ein Einsatz gegen Regensburg wahrscheinlich noch zu früh. Wer ihn kennt, weiß, dass man ihn ab und zu ein bisschen bremsen muss. Wir müssen abwarten, was bis Sonntag noch passiert“, so Kocak. 

Dagegen weiterhin in Behandlung sind Andrew Wooten (27) und Eroll Zejnullahu (22) – beide sind womöglich nach der Länderspielpause wieder fit und brennen auf Spielzeit.

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pek

Quelle: Mannheim24

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