Gebürtiger Ludwigshafener

Ein Pfälzer mischt die 2. Bundesliga auf! Paderborns Philipp Klement im Exklusiv-Interview

SC Paderborn 07 - Jahn Regensburg
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Philipp Klement startet derzeit in der 2.Bundesliga durch. 

Paderborn - Im HEIDELBERG24-Interview äußert sich Philipp Klement zu den Gründen für seinen rasanten Saisonstart, seiner Verbindung zur Pfalz und zur kommenden Partie gegen Sandhausen: 

Sieben Tore in zehn Spielen! 

So lautet die beeindruckende Bilanz von Paderborns Philipp Klement, der aktuell seine erste Zweitliga-Saison bestreitet. Der gebürtige Pfälzer hat sich innerhalb kürzester Zeit einen Namen im Profifußball gemacht, dabei ist seine Karriere zuvor fast ins Stocken geraten...

Philipp Klement spielt seit Januar 2018 für den SC Paderborn.

Klement hat das Fußballspielen bei der TUS Wachenheim in der Pfalz erlernt. Nach Zwischenstationen in der Reserve von Mainz und Nürnberg schien der Traum von der Profikarriere schon fast beendet. Erst mit dem Wechsel zum SC Paderborn im Winter 2018 hat sich das Blatt gewendet. Bei den Ostwestfalen hat sich der 26-Jährige auf Anhieb einen Stammplatz erkämpft. 

Am Samstag (27. Oktober/13 Uhr, live im HEIDELBERG24-Ticker) empfängt Paderborn den SV Sandhausen – im Rahmen der Pressekonferenz vor dem Spiel ist SVS-Cheftrainer Uwe Koschinat über Klement voll des Lobes. „Er hat bei Paderborn eine zentrale Position und ist ein Spieler für die besonderen Momente. Er ist ein Gestalter, der den Rhythmus vorgibt“, sagt Koschinat. HEIDELBERG24 hat den Mittelfeldspieler im Exklusiv-Interview unter anderem zu seinem rasantem Saisonstart, seiner Verbindung zur Pfalz und zur kommenden Partie befragt.

HEIDELBERG24: Paderborn ist derzeit Tabellensechster - und das als Aufsteiger. Wie würdest Du den Saisonstart beschreiben? 

Philipp Klement: „Der Saisonstart war mehr als ordentlich. Wir stehen derzeit auf einem guten Tabellenplatz. Ich denke, dass das kein Zufall ist - im Gegenteil: Wenn man sich die Spiele ansieht, geht der Tabellenplatz voll in Ordnung. Wir waren bislang in allen zehn Spielen mindestens ebenbürtig oder sogar die bessere Mannschaft. Ich hoffe, dass wir uns noch weiterentwickeln - und die guten Leistungen auch in Zukunft bestätigen können." 

HEIDELBERG24: Und was sagst Du zu deinem persönlichen Saisonstart?

Klement: „Mein persönlicher Saisonstart war gut, ich kann mich nicht beschweren. Ich habe gute Leistungen gebracht und diese mit den Toren dann auch gekrönt, weshalb das auch gerade in der Öffentlichkeit viel Interesse findet. Das Wichtigere ist aber, dass die Leistung stimmt. Wenn dann noch die Tore dazukommen, ist es natürlich optimal für mich.“

HEIDELBERG24: Du hast sieben Tore in deinen ersten zehn Zweitliga-Spielen geschossen. Hättest Du mit so einer Bilanz gerechnet?

Klement: „Nein, niemals. Wenn mir jemand erzählt hätte, dass ich nach der Saison sieben Tore schieße, hätte ich das auch schon in Ordnung gefunden. Von meiner Leistungsstärke habe ich mir die zweite Liga aber auf jeden Fall zugetraut. Aber wie gesagt: Tore sind für mich nicht so wichtig, eine gute Leistung steht im Vordergrund.“ 

HEIDELBERG24: Woran liegt es, dass es bei dir jetzt in Paderborn so gut läuft? 

Klement: „In Mainz hat es nie richtig für die erste Mannschaft gereicht. Es hat einfach ein bisschen länger gedauert, weil ich immer gehofft habe, den Schritt in die Bundesliga direkt zu schaffen. In Paderborn bekomme ich das nötige Vertrauen vom Trainer.“ 

HEIDELBERG24: Wie oft besuchst Du noch die Pfalz? 

Klement: „So oft es geht. Wenn Länderspielpausen sind, bin ich meistens in der Heimat. Auch wenn länger frei ist, gerade in den Sommer- oder Winterpausen. Meine Familie besucht mich auch öfters. Ich bin auch noch mit meinen alten Schulfreunden in Kontakt, die manchmal vorbeikommen.“ 

HEIDELBERG24: Sandhausen hat zuletzt 4:0 gegen Ingolstadt gewonnen und reist mit Selbstvertrauen nach Paderborn. Was erwartest Du für ein Spiel? 

Klement: „Wir haben ein Heimspiel. Dort treten wir immer sehr offensiv auf. Auch am Samstag wollen wir nach vorne spielen. Ich glaube, Sandhausen ist erst einmal darauf bedacht gut in der Defensive zu stehen, auch wenn das Ergebnis gegen Ingolstadt erstmal dagegen spricht. Wir müssen versuchen, in der Offensive eine gewisse Durchschlagskraft zu entwickeln und müssen auf die Konter und Standards von Sandhausen aufpassen. Eine frühe Führung würde uns das einfacher machen.“

HEIDELBERG24: Vor drei Jahren hat der SVS mit 6:0 in Paderborn gewonnen. Spielt das noch eine Rolle bei euch?

Klement: „Das höre ich das erste Mal, deshalb spielt es bei mir persönlich keine Rolle. Ich glaube auch eher, dass es kein Thema mehr bei beiden Mannschaften ist, weil sowohl Paderborn, als auch Sandhausen viele neue Spieler haben und das letzte Aufeinandertreffen doch schon etwas länger her ist.“ 

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Transparenzhinweis: HEIDELBERG24 ist Medienpartner des SV Sandhausen 1916 e.V.

mab 

Quelle: Mannheim24

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