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Nach Corona-Pause: Sandhausen-Trainer Schwartz vor Aufstellungs-Rätsel – „Nicht einfach“

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Von: Marco Büsselmann

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Sandhausen-Trainer Alois Schwartz steht vor einem Aufstellungs-Rätsel.
Sandhausen-Trainer Alois Schwartz steht vor einem Aufstellungs-Rätsel. © Uwe Anspach/dpa

Nach der Corona-Zwangspause kehrt der SV Sandhausen mit einem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg in den Ligabetrieb zurück. Trainer Alois Schwartz steht vor einem Aufstellungs-Rätsel:

Vor knapp zwei Wochen hat der SV Sandhausen einen der größten Corona-Ausbrüche im deutschen Profifußball vermeldet. Insgesamt 18 Fälle hat es innerhalb des Klubs gegeben, zwölf Spieler sind betroffen gewesen. „Die letzten Wochen waren nicht einfach für den Verein, die Mannschaft und das Trainerteam“, erklärt Trainer Alois Schwartz auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

SV Sandhausen kehrt nach Corona-Zwangspause in den Ligabetrieb zurück – Schwartz vor Aufstellungs-Rätsel

Zeitweise ist an einen normalen Trainingsbetrieb nicht zu denken gewesen, wie der 54-Jährige erläutert. „Vor der Länderspielpause konnten wir kein richtiges Mannschaftstraining machen, es waren teilweise sechs Leute auf dem Platz.“ Weshalb das Virus die Kurpfälzer so hart erwischt hat, ist nicht bekannt. Die gute Nachricht: Am Dienstag (16. November) sind auch die letzten Spieler ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Aufgrund der hohen Impfquote hatten die meisten Profis nur leichte oder auch gar keine Symptome.

Daniel Keita-Ruel fällt gegen Nürnberg aus.
Daniel Keita-Ruel fällt gegen Nürnberg aus. © Uwe Anspach/dpa

Dennoch ist die Situation für Schwartz nicht einfach. Der Fußballlehrer weiß selbst noch nicht, welche Profis am Freitag auflaufen können und welche nicht. „Das müssen wir abwarten. Man muss mal schauen, wie sich die Spieler fühlen.“ Neben den Langzeitverletzten Julius Biada und Rick Wulle werden auch Tim Kister, Arne Sicker (beide Sprunggelenkprobleme), Gianluca Gaudino (Aufbautraining) und Daniel Keita-Ruel (Knieschmerzen) sicher nicht dabei sein.

SV Sandhausen empfängt 1. FC Nürnberg – Schwartz fordert „hohen Aufwand“

Gegen die Franken, bei denen Schwartz zwischen Juli 2016 und März 2017 an der Seitenlinie gestanden hat, fordert der Wahl-Mannheimer einen „hohen Aufwand“ seiner Mannschaft. „Wir müssen unser Spiel durchziehen und mutig sein.“ (mab) Transparenzhinweis: HEIDELBERG24 ist Medienpartner des SV Sandhausen 1916 e.V.

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