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SV Sandhausen: Schiri-Ärger wegen Nürnbergs Last-Minute-Treffer – „Unglaublich“ 

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Von: Marco Büsselmann

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Sandhausen-Trainer Alois Schwartz ärgert sich.
Sandhausen-Trainer Alois Schwartz ärgert sich. © Uwe Anspach/dpa

Sandhausen - Nach der unglücklichen Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg üben die Verantwortlichen des SV Sandhausen deutliche Kritik am Videobeweis:

Unglücklicher hätte der SV Sandhausen nicht aus der Corona-Zwangpause kommen können. Trotz einer guten Leistung verlieren die Kurpfälzer ihr Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg mit 1:2 (0:0). Besonders bitter: Die Treffer der Franken durch Fabian Nürnberger (84.) und Erik Shuranov 90.) fallen jeweils in der Schlussphase, zuvor hat Immanuel Höhn (66.) die Kurpfälzer in Führung gebracht.

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„Wenn du 84 Minuten als Sieger dastehst und am Ende mit leeren Händen nach Hause gehst, ist das bitter“, zeigt sich Sandhausens Trainer Alois Schwartz nach Abpfiff enttäuscht. Mit der Vorstellung seines Teams ist der 54-Jährige allerdings zufrieden gewesen. „Nach der Situation mit der Corona-Geschichte haben wir ein gutes Spiel gemacht.“

Der 1. FC Nürnberg jubelt beim SV Sandhausen.
Der 1. FC Nürnberg jubelt beim SV Sandhausen. © Uwe Anspach/dpa

In der Tat ist dem SVS nicht anzumerken gewesen, dass sich vor wenigen Wochen gleich zwölf Spieler mit dem Virus infiziert haben. Gegen über weite Strecken ideenlose Franken hätten die Kurpfälzer bereits in Hälfte eins in Führung gehen können. „In der ersten Halbzeit müssen wir auf jeden Fall ein Tor machen“, so Schwartz. Nachdem Höhn (66.) dies in Durchgang zwei erledigt hat, sind den Sandhäusern vor allem in der Schlussphase die Folgen der Corona-Zwangspause anzumerken gewesen. Nürnberger (84.) per Sonntagsschuss und Shuranov (90.) mit der letzten Aktion des Spiels drehen die Partie schließlich.

SV Sandhausen: Schiri-Ärger nach später Niederlage gegen Nürnberg – „Unglaublich“

Allerdings sorgt der Last-Minute-Treffer für großen Unmut bei den SVS-Verantwortlichen, da Vorlagengeber Dennis Borkowski den Ball leicht mit der Hand berührt hat. Trotz Überprüfung ist das Tor gegeben worden - eine Fehlentscheidung, findet Jürgen Machmeier: „Das ist nicht das erste Mal, dass wir vom Kölner Keller benachteiligt wurden. An der Stelle muss man sich fragen, was der Videobeweis für einen Sinn macht, wenn der Schiedsrichter nichtmal zum Bildschirm gebeten wird. Entweder die Herren schlafen oder sie sind unnötig, aber so kann es nicht weitergehen“, schimpft der SVS-Präsident.

SV Sandhausen – 1. FC Nürnberg
SV Sandhausen – 1. FC Nürnberg © Uwe Anspach/dpa

Sportchef Mikayil Kabaca ist ähnlicher Meinung. „Das ist unglaublich. Die Hand geht aktiv zum Ball. Ich verstehe nicht, was noch passieren muss.“ Viel Zeit zum Ärgern bleibt jedoch nicht. Bereits am Mittwoch (24. November/18:30 Uhr) gastiert Sandhausen zum Nachholspiel bei Tabellenführer St. Pauli. (mab) Transparenzhinweis: HEIDELBERG24 ist Medienpartner des SV Sandhausen 1916 e.V.

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