Vom Sportplatz zum Zweitliga-Stadion

So hat sich das Hardtwaldstadion verändert

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Das Hardtwaldstadion ist die Heimspielstätte des SV Sandhausen.

Sandhausen – Nicht nur der SV Sandhausen hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung durchgemacht. Auch das Hardtwaldstadion hat sich sichtbar verändert.

Als das Hardtwaldstadion im Jahr 1951 eröffnet worden ist, hätten wohl die wenigsten geahnt, wie die Heimspielstätte des SV Sandhausen einmal aussehen wird

Nachdem der erste Rasen erst 1961 verlegt worden ist, folgten schließlich in den 70er Jahren die ersten größeren Highlights. Neben dem Gewinn der Amateurmeisterschaft 1978 hat es in dem kleinen Stadion auch das ein oder andere legendäre Pokalspiel gegeben. Besonders im Gedächtnis ist bis heute das Pokal-Duell gegen den VfB Eppingen geblieben.

Am 15. Februar 1975 hat der SVS sein Heimspiel in der dritten Pokalrunde gegen die Eppinger vor rund 12.000 Zuschauern ausgetragen - Sandhausen stand Kopf. Schließlich hat der VfB eine Runde zuvor den Hamburger SV aus dem Pokal geschmissen. Auch wenn die Sandhäuser das Spiel mit 1:2 verloren haben, bleibt diese Partie eine der unvergesslichsten Kulissen, die der SVS je gehabt hat.

Vom Sportplatz zum Zweitliga-Stadion

Zur Saison 1987/88 gab es die nächste große Veränderung im Stadion des damaligen Oberligisten: Die überdachte Haupttribüne ist eingeweiht worden. Bis ins Jahr 2008 sollte es die einzige Sitzplatztribüne im Hardtwaldstadion bleiben. 

Mit der 2008 gegründeten 3. Liga hat der SVS auch sein Stadion anpassen müssen. So ist mit der heutigen Sparkassentribüne, die 2.500 Plätze umfasst, eine neue (temporäre) Sitzplatztribüne gebaut worden.

Mit dem nächsten großen Erfolg, dem Aufstieg in die 2. Bundesliga, kam auch eine große infrastrukturelle Aufgabe auf die Sandhäuser zu. Innerhalb von vier Monaten ist auch unter tatkräftiger Unterstützung zahlreicher Fans mit „A3“ eine weitere Sitzplatztribüne gebaut worden. Zudem ist die Haupttribüne um weitere Logen und einen neuen VIP-Bereich erweitert worden.

Nachdem sich die Badener bereits zwei Jahre in der 2. Bundesliga gehalten haben, folgte 2014 mit der INWO-Tribüne und die Volksbank-Tribüne ein weiter Umbau, der das Stadion auf ein neues Level gehoben hat. Aus dem einstigen Sportplatz ist inzwischen ein 15.414 Zuschauer umfassendes Fußball-Schmuckkästchen geworden, das auch schon Kulisse für das ein oder andere Junioren- und Frauenländerspiel gewesen ist. Ein weiteres Highlight wird die U19-EM sein, die im Juli 2016 in Sandhausen gastiert.

Das Hardtwaldstadion befindet sich nach wie vor im Wandel. Für das Jahr 2016 plant der Verein den Bau eines neuen VIP-Turms umzusetzen, der zwischen Haupt- und Sparkassentribüne entstehen soll. Aus der Sparkassen-Tribüne soll darüber hinaus eine feste Tribüne werden.

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>>> „100 Jahre SVS“ – Teil 2: Der SVS und die legendäre Pokalsaison 1985/86

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>>> „100 Jahre SVS“ – Teil 4: Vom Beinahe-Absteiger zum souveränen Aufsteiger

>>> „100 Jahre SVS“ – Teil 5: SVS gegen VfB: Der Elfmeter-Wahnsinn vom Hardtwald

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nwo

Quelle: Mannheim24

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