2 Tore in 6 Spielen

SVS-Coach Kenan Kocak über Torflaute: „Nur eine Frage der Zeit, bis der Knoten platzt“

SVS-Trainer Kenan Kocak hofft auf den Durchbruch seiner Stürmer. (Archivfoto)
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SVS-Trainer Kenan Kocak hofft auf den Durchbruch seiner Stürmer. (Archivfoto)

Sandhausen - Der SV Sandhausen startet den nächsten Versuch, um den ersten Saisonsieg zu holen. Gegen Erzgebirge Aue hofft Kenan Kocak auf den Durchbruch seiner Stürmer.

Am Mittwoch (26. September/18:30 Uhr, Erzgebirgsstadion, live im HEIDELBERG24-Ticker) gastiert der SV Sandhausen bei Erzgebirge Aue.

Die Überraschung beim Heimspiel gegen den 1. FC Köln bleib nach der 0:2-Niederlage zwar aus, dennoch gibt sich SVS-Cheftrainer Kenan Kocak zuversichtlich, zieht das Positive aus der Niederlage: „Natürlich leidet die Stimmung, wenn man nicht gewinnt. Dennoch war ich mit der Leistung gegen Köln zufrieden. Die Jungs sollten aus dem Spiel viel Energie und Selbstvertrauen mitnehmen“, so Kocak am Montag auf der Pressekonferenz.

Kocak zuversichtlich über den 0-Tore-Sturm

Nur zwei Tore hat der SV Sandhausen in den sechs Partien erzielt - beide von einem Verteidiger. Die Stürmer Kevin Behrens, Fabian Schleusener und Karim Guede hinken ihren Erwartungen hinterher. Kocak verteidigt seine Offensiv-Männer. „Es spielen viele Faktoren eine Rolle, warum die Stürmer nicht treffen. Leider war das Glück bisher nicht auf ihrer Seite, aber sie alle arbeiten viel für die Mannschaft und es ist nur eine Frage der Zeit, bis bei ihnen der Knoten platzt“, so der 37-Jährige.

Fotos von der SVS-Niederlage gegen Köln

„Wir reden die Situation nicht schön“

Mit Aue kommt auf den SVS ein unangenehmer Gegner zu. In den letzten zwei Jahren haben die Kurpfälzer beide Auswärtsspiele im Erzgebirge verloren. „Aue hat eine gut eingespielte Mannschaft mit erfahrenen Führungsspielern wie Jan Hochscheidt oder dem ehemaligen Bundesliga-Profi Christian Tiffert. Wir wissen, was auf uns zukommt, und freuen uns auf die Aufgabe“, sagt Kocak und fügt hinzu: „Wir haben aus sechs Spielen nur zwei Punkte geholt. Das ist nicht unser Anspruch. Deshalb müssen wir am Mittwoch alle bei 100 Prozent sein, denn wir fahren nach Aue, um zu gewinnen.“

Lob für Verlaat - Karl wieder einsatzbereit

Verteidiger Jesper Verlaat ist mittlerweile aus der Start-Elf nicht mehr wegzudenken. SVS-Präsident Jürgen Machmeier hat seine Leistung gegen Köln gelobt und auch von seinem Trainer bekommt der Verteidiger ebenfalls ein positives Feedback. „Jesper hat sich sehr gut entwickelt. Mit jeder Einheit und jedem Spiel wächst er über sich hinaus. Er soll weiterhin die Spiele genießen", lobt Kocak den Neuzugang aus Bremen.

Erfreuliche Nachrichten gibt indes über Markus Karl: Der Innenverteidiger ist nach einer überstandenen Verletzung wieder im Kader des SVS.

oal

Quelle: Mannheim24

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