Schlüsselspieler verletzt

Zwei große Fragezeichen vor dem Fürth-Spiel

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Der SVS empfängt am Sonntag Greuther Fürth.

Sandhausen – Für den SV Sandhausen geht es am Sonntag gegen die zuletzt so starke SpVgg Greuther Fürth. Auf zwei Leistungsträger muss SVS-Coach Kenan Kocak womöglich verzichten.

Es ist seit Wochen ein ähnliches Bild. Der SV Sandhausen zeigt gute Ansätze, kann sich aber letztlich nicht mit drei Punkten belohnen. So auch am vergangenen Sonntag in Heidenheim, als die Schwarz-Weißen eine 2:0-Führung verspielt haben.

„Wir haben uns um den verdienten Lohn gebracht“, blickt SVS-Coach Kenan Kocak (36) auf das Unentschieden zurück. Vor allem in der ersten Halbzeit haben die Badener die Vorgaben des Trainerteams gut umgesetzt. „Wir müssen das Positive mitnehmen“, so Kocak.

Bei diesen SVS-Profis läuft der Vertrag aus

Am Sonntag soll endlich mal wieder ein Sieg her. Im heimischen Hardtwaldstadion ist die Spielvereinigung Greuther Fürth zu Gast. Die Franken kommen mit ordentlich Rückenwind nach Sandhausen. Schließlich hat das Team von Janos Radoki, der im November 2016 die Nachfolge von Stefan Ruthenbeck angetreten hat, zuletzt das prestigeträchtige Derby gegen den 1. FC Nürnberg gewonnen und in der Rückrunde erst eine Niederlage kassiert. „Fürth spielt anders als in der Hinrunde. Sie haben eine wahnsinnige Qualität in ihren Reihen und sind unberechenbar“, warnt der SVS-Coach.

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Personell gibt es bei den Sandhäusern noch zwei große Fragezeichen. Die medizinische Abteilung arbeitet laut Kocak „mit Hochdruck“ daran, dass Denis Linsmayer (Schlag auf den Knöchel) und Thomas Pledl (muskuläre Probleme) noch rechtzeitig fit werden. Sollte Linsmayer ausfallen, wären Damian Roßbach und Markus Karl die Optionen, da Daniel Lukasik gesperrt ist. Für Pledl könnten Moritz Kuhn, Manuel Stiefler oder der wiedergenesene Andrew Wooten beginnen.

‚Sorgenkinder‘ Paqarada und Knipping

Ob Leart Paqarada, der seinen Startelfeinsatz in Heidenheim nicht rechtfertigen konnte, erneut beginnen wird, ist noch offen. Zwar stellt sich Kocak hinter den Linksverteidiger, doch Paqarada steht unter Zugzwang. „Wir machen uns Gedanken. Die Spieler müssen schon abliefern.

In einer ähnlichen Situation befindet sich Tim Knipping, der sowohl in Kaiserslautern als auch in Heidenheim gepatzt hat. „Es gibt im Leben Phasen, in denen es läuft und in denen es eben nicht so läuft - das ist ganz normal. Wenn er im Profifußball bleiben will, muss er seine Lehren daraus ziehen“, so Kocak, der Knipping ausdrücklich in Schutz nimmt: „Wir werden ihn auch weiterhin unterstützten. Fehler können auch in der Champions League passieren.“

Anpfiff ist am Sonntag, 12. März, um 13:30 Uhr. Für die Partie werden 4.000 bis 4.500 Zuschauer erwartet.

Voraussichtliche Aufstellung SV Sandhausen: Knaller - Klingmann , Knipping , Gordon , Roßbach - Kulovits , Linsmayer - Stiefler , Höler , Kosecki - Wooten

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Quelle: Mannheim24

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