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Privat wie nie: SVS-Kapitän Diekmeier gewährt interessante Einblicke

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Von: Nils Wollenschläger

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Dennis Diekmeier nach seinem Tor gegen den HSV in der vergangenen Saison.
Dennis Diekmeier nach seinem Tor gegen den HSV in der vergangenen Saison. © Christian Charisius/dpa

Sandhausen - In der Sky-Sendung „Meine Geschichte“ spricht Sandhausen-Kapitän Dennis Diekmeier über sein Privatleben und seine Pläne nach dem Karriereende.

Wo ist Sandhausen überhaupt“, musste Dennis Diekmeier seinen künftigen Arbeitgeber vor seinem Wechsel im Januar 2019 erstmal googeln. Inzwischen ist der ehemalige HSV-Profi Kapitän des Zweitligisten und fühlt sich in der Rhein-Neckar-Region sehr wohl. „Ich finde diesen Dorfkult einfach geil“, verrät der Rechtsverteidiger in der Sky-Sendung „Meine Geschichte“.

NameDennis Diekmeier
Geburtsdatum20. Oktober 1989 (Alter 31 Jahre)
EhefrauDana Diekmeier
WohnortBammental

Dennis Diekmeier (SV Sandhausen) bei Sky-Sendung „Meine Geschichte“

Moderator Riccardo Basile hat Diekmeier für das Interview in seinem Haus in Bammental besucht. Der Umzug von Hamburg nach Bammental ist für die Diekmeiers zunächst eine große Umstellung gewesen, doch mittlerweile wohnt die Familie um Ehefrau Dana und die vier Kinder Dion, Delani, Divia und Dalina gerne auf dem Land.

Dennis Diekmeier (li.) ist Kapitän des SV Sandhausen.
Dennis Diekmeier (li.) ist Kapitän des SV Sandhausen. © Uwe Anspach/dpa

Auch nach dem Karriereende will der Fußball-Profi zunächst in Bammental bleiben. „Ich habe immer den Gedanken, dass wir irgendwann in den Norden hoch an die Küste wollen. Aber erstmal wollen wir hier bleiben - auch nach meiner Karriere“, sagt Diekmeier, dessen Vertrag am Hardtwald bis 2022 läuft. Witzige Aktion: Kurz nach der Ausstrahlung erhält Diekmeier direkt ein „Angebot“ vom FC Bammental. „Wir hätten da einen interessanten Verein für dich“, schreibt der Landesligist auf Instagram. „Ein Umzug wäre für uns keine Voraussetzung!“

Dennis Diekmeier fühlt sich beim SV Sandhausen wohl

Der 31-Jährige blickt auch auf die schwierige Endphase beim Hamburger SV zurück: „Das war schon eine große Enttäuschung damals.“ Am letzten Spieltag 2017/18 stand er gar nicht mal mehr im Kader. Nach einem halben Jahr ohne Verein folgt 2019 schließlich der Wechsel zum SV Sandhausen. „Ich hatte gar keine Vorurteile. Für mich war wichtig, dass ich, wenn ich diesen Schritt mache, keine großen Vergleiche ziehe“, betont Diekmeier.

In der vergangenen Saison ist dem Rechtsverteidiger dann auch schließlich sein langersehntes erstes Tor im Profifußball gelungen. „Mein Handy ist explodiert! Das war schon ein erlösendes Gefühl. Ich habe es am Anfang gar nicht richtig realisiert“, erinnert sich der SVS-Kapitän an seinen Treffer gegen Wehen Wiesbaden. Aktuell steckt Dennis Diekmeier mit dem SV Sandhausen mitten im Abstiegskampf. Aufgrund mehrerer Corona-Fälle befindet sich die Mannschaft in Quarantäne. (nwo) Transparenzhinweis: HEIDELBERG24 ist Medienpartner des SV Sandhausen 1916 e.V.

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