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Neue E-Sport-Saison: Mit diesem Team will der SV Sandhausen angreifen - „Wollen uns behaupten“

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Von: Nils Wollenschläger

Timm Merten (M) stellt das E-Sport-Team des SV Sandhausen vor.
Timm Merten (M) stellt das E-Sport-Team des SV Sandhausen vor. © Nils Wollenschläger/HEIDELBERG24

Sandhausen - Der SV Sandhausen steht vor seiner dritten Saison in der Virtuellen Bundesliga. Was sich das E-Sport-Team für die neue Spielzeit vorgenommen hat:

E-Sport hat in den vergangenen Jahren in Deutschland deutlich an Beliebtheit gewonnen. Fußball-Zweitligist SV Sandhausen hat bereits seit 2018 eine E-Sport-Abteilung. Diese steht nun vor ihrer insgesamt dritten Saison in der Virtuellen Bundesliga. Vor dem Saisonstart im November hat der SVS sein E-Sport-Team für die Bundesliga-Saison 2021/22 offiziell vorgestellt. Neben Luca Alesi und Dennis Ferreira da Fonseca, die bereits seit 2020 am Hardtwald aktiv sind, sind mit Fancesco Mazzei (vom FSV Mainz 05) und David Queck (von den Würzburger Kickers) auch zwei Neuzugänge dazugekommen. Geleitet wird die E-Sport-Abteilung von Timm Merten , der darüber hinaus auch Fanbeauftragter der Sandhäuser ist.

SV Sandhausen stellt E-Sport-Team für VBL-Saison 2021/22 vor

Der E-Sport wächst und wächst. Wir als SV Sandhausen wollen uns in der VBL behaupten“, betont Merten bei der Teampräsentation am Donnerstag (7. Oktober). Die von der DFL organisierte Liga ist in zwei Divisionen mit je 13 Mannschaften eingeteilt: Süd-Ost und Nord-West. Der SVS wird in der Süd-Ost-Gruppe antreten und will nach Platz elf in der vergangenen Saison ein besseres Ergebnis einfahren. Merten erklärt, dass der Zweitligist seine E-Sport-Abteilung weiter nach vorne bringen will. „Die Marke E-Sport ist unendlich groß“, sagt der E-Sport-Leiter. Am Hardtwald richtet sich der Fokus zunächst auch weiterhin ausschließlich auf die Fußball-Simulation „FIFA 22“.

SV Sandhausen: E-Sport-Team bereitet sich auf neue Saison vor

An den Spieltagen, die dienstags und mittwochs ausgetragen werden, werden die SVS-Spieler direkt im BWT-Stadion am Hardtwald vor Ort sein. Um sich direkt für die Endrunde zu qualifizieren, müsste der SV Sandhausen in der Süd-Ost-Division mindestens den zweiten Platz belegen. Die Teams, die auf den Plätzen drei bis sechs landen, tragen eine Qualifikationsrunde aus. Insgesamt nehmen an der Endrunde um die Meisterschaft acht Vereine teil. Amtierender Titelträger ist der 1. FC Heidenheim. Gegen eben jene Heidenheimer hat Sandhausen in der vergangenen Saison einen überraschenden 7:1-Sieg geholt. Ein gutes Omen für die neue Spielzeit und neue Ziele. (nwo)

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