3. Spieltag der 2. Bundesliga

Sandhausen will gegen St. Pauli Reaktion zeigen - Zhirov für Nationalmannschaft nominiert

Der SV Sandhausen empfängt am Freitag den FC St. Pauli.
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Der SV Sandhausen empfängt am Freitag den FC St. Pauli.

Sandhausen - Der SV Sandhausen empfängt am dritten Spieltag den FC St. Pauli. Die Hamburger haben einen prominenten Neuzugang in ihren Reihen:

Nach der enttäuschenden Leistung beim 1. FC Nürnberg will der SV Sandhausen am Freitag (2. Oktober/18:30 Uhr) gegen den FC St. Pauli eine Reaktion zeigen. „Wir haben zu eindimensional gespielt“, blickt SVS-Trainer Uwe Koschinat auf die 0:1-Niederlage zurück. Die Hamburger haben nach dem Pokal-Aus in Elversberg zuletzt wieder in die Spur gefunden und haben am Sonntag 4:2 gegen Aufstiegskandidat Heidenheim gewonnen.

SV Sandhausen gegen FC St. Pauli: Burgstaller direkt im Kader - Wiedersehen mit Paqarada

Es ist bemerkenswert, wie die Mannschaft mit Rückschlägen umgeht, die offensive Zusammenstellung der Mannschaft ist interessant“, betont Koschinat. Dabei verweist der Fußball-Lehrer neben Daniel Kofi Kyereh (drei Tore) auch auf Neuzugang Guido Burgstaller, der vom FC Schalke 04 gekommen ist und bereits am Freitag im Kader steht. Mit Linksverteidiger Leart Paqarada haben die Norddeutschen auch einen ehemaligen Sandhäuser in ihren Reihen. „Er nimmt die gleiche Rolle wie in Sandhausen ein und hat sofort einen hohen Einfluss. Er zeigt, dass wir hier einen klasse Verteidiger verloren haben", so der SVS-Coach.

Verzichten müssen die Kurpfälzer auf Denis Linsmayer, der sich in Nürnberg eine schwere Gehirnerschütterung zugezogen hat. Frühestens am Montag wird der Mittelfeldspieler, der weiter unter Kopfschmerzen leidet, ins Training einsteigen können. Auch bei Mario Engels reicht es noch nicht für einen Einsatz. Laut „liga-zwei.de“ soll Sparta Rotterdam an dem SVS-Angreifer interessiert sein, Sandhausen-Sportchef Mikayil Kabaca dementiert dies aber direkt: „Da ist nichts dran.“

SV Sandhausen gegen FC St. Pauli: Transferendspurt - welche Spieler wechseln

Nichtsdestotrotz könnte am Hardtwald in den kommenden Tagen noch einiges passieren. Schließlich hat der Zweitligist bereits vor Saisonstart sieben Spielern mitgeteilt, dass sie sich einen anderen Verein suchen können. „Sie haben sich fantastisch verhalten“, sagt Koschinat. Demnach werden die sieben Spieler - sollte sich kein Abnehmer finden - auch über den 5. Oktober hinaus am SVS-Training teilnehmen können.

Erfreulich: Aleksandr Zhirov ist erstmals für die russische Nationalmannschaft nominiert worden. „Das zeigt, dass seine tolle Leistungen nicht unbemerkt geblieben sind“, lobt Koschinat den Verteidiger. Martin Fraisl ist auf Abruf für die österreichische Nationalmannschaft berufen worden. Auch Nikolas Nartey (Dänemark, U20) und Besar Halimi (Kosovo) gehen in der kommenden Woche auf Länderspielreise. Am Mittwoch bestreiten die Sandhäuser ein Testspiel gegen Liga-Konkurrent Darmstadt 98. (nwo) ransparenzhinweis: HEIDELBERG24 ist Medienpartner des SV Sandhausen 1916 e.V.

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