SVS zu Gast beim ‚Club‘

Kocak trifft auf Vorgänger Schwartz: „Habe großen Respekt“

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Kenan Kocak ist seit Sommer 2016 Trainer des SV Sandhausen.

Sandhausen – Kenan Kocak trifft mit dem SV Sandhausen am Samstag, 3. Dezember, auf den 1. FC Nürnberg und seinen Vorgänger Alois Schwartz. Was der SVS-Coach für eine Partie erwartet.

Erstmals nach seinem plötzlichen Abschied kurz vor Trainingsauftakt trifft Nürnberg-Coach Alois Schwartz auf seinen alten Verein SV Sandhausen. 

„Ich habe großen Respekt vor seiner Arbeit. Er hat hier mit den Verantwortlichen des SVS erfolgreich gearbeitet. Das möchte ich fortsetzen. Ich wünsche ihm in Nürnberg alles Gute“, sagt Nachfolger Kenan Kocak (35) vor dem Duell mit seinem Vorgänger: „Das wird für mich ein Spiel wie jedes andere auch.“

In Nürnberg müssen die Sandhäuser auf Thomas Pledl verzichten. Der 22-Jährige, der in den vergangenen Wochen zu den Schlüsselspielern gezählt hat, hat bei der 0:1-Niederlage gegen Union Berlin seine fünfte Gelbe Karte gesehen.

Fotos: SVS verliert gegen Union Berlin

„Ich bin mit seiner Entwicklung sehr zufrieden“, lobt Kocak, der auf einen Verbleib des vom FC Ingolstadt ausgeliehenen Mittelfeldspielers hofft: „Ich wäre sehr glücklich, wenn er bleibt.“ Für Pledl stehen gleich mehrere Alternativen parat. Ob Moritz Kuhn, Korbinian Vollmann, Jakub Kosecki oder auch Andrew Wooten - sie alle können auf der rechten Seite spielen.

Klingmann wieder dabei

Während auf der rechten Abwehrseite Philipp Klingmann nach überstandener Sperre wieder spielen wird, ist noch unklar, wer auf der linken Abwehrseite verteidigen wird. Damian Roßbach hat in den letzten beiden Spielen den Vorzug vor dem eigentlich gesetzten Leart Paqarada bekommen. 

„Von ihm (Paqarada, Anmerkung der Redaktion) haben wir uns eine gewisse Konstanz erhofft. Er hat zuletzt Probleme gehabt, die Leistungen waren nicht zufriedenstellend. Seine Trainingsleistungen zeigen jetzt aber wieder nach oben. Auch sein Biss ist wieder vorhanden“, kündigt Kocak einen möglichen Wechsel auf dieser Position an - zumal Roßbach mit Leistenproblemen zu kämpfen hat. 

Und was erwartet den SVS in Nürnberg? 

Nachdem der ‚Club‘ einen Fehlstart hingelegt hat, haben sich die Franken in den vergangenen Wochen stabilisiert. „Sie haben qualitativ eine sehr gute Mannschaft. Wir brauchen uns aber nicht zu verstecken und werden auf Sieg spielen“, erklärt der SVS-Coach, der vor allem vor der Offensive der Nürnberger warnt. Neben Top-Torjäger Guido Burgstaller (elf Tore) und Kevin Möhwald hebt Kocak die beiden Außenspieler Edgar Salli und Tobias Kempe hervor: „Sie sind vorne brutal gefährlich.“

Fotos: SVS-Business-Turm eröffnet

In den letzten drei Spielen des Jahres erwartet Kocak noch einmal vollen Einsatz. In den vergangenen Jahren haben die Sandhäuser im Schlussspurt immer wieder wichtige Punkte liegen gelassen: „Das werden natürlich schwere Spiele. Was in den letzten Jahren gewesen ist, kann ich aber nicht beurteilen. Wenn ein Spieler aber zufrieden ist, werde ich ihn auch nicht mitnehmen. Wir können nur hungrige und gierige Spieler gebrauchen.“

Anpfiff im Stadion Nürnberg ist am Samstag, 3. Dezember, um 13 Uhr.

Voraussichtliche Aufstellung: Knaller - Klingmann, Kister, Gordon, Paqarada - Linsmayer, Kulovits - Vollmann, Kosecki - Höler, Wooten

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nwo

Quelle: Mannheim24

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