Vor Auswärtsspiel beim MSV Duisburg

SVS-Coach Koschinat will künftig auf eigene Jugend setzen - und äußert sich zu möglichen Abgängen! 

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SVS-Coach Uwe Koschinat will künftig auf die eigene Jugend setzen. 

Sandhausen - Vor dem Auswärtsspiel beim MSV Duisburg hat sich Sandhausens Trainer Uwe Koschinat zur personellen Situation und zu möglichen Abgängen am Saisonende geäußert:

Sportlich kann es für den SV Sandhausen derzeit kaum besser laufen: Nach vier Siegen aus den vergangenen fünf Spielen haben sich die Kurpfälzer ein wenig Luft im Kampf um den Klassenerhalt verschafft. Mit einem ,Dreier' am Samstag (20. April) bei Schlusslicht MSV Duisburg wäre der direkte Abstieg vermutlich kein Thema mehr. 

SVS-Coach Uwe Koschinat mahnt dennoch vor aufkommender Zufriedenheit: „Es wäre der größte Fehler, zu denken, dass nun alles von selbst läuft", betont der Fußballlehrer und ergänzt, dass sein Team „bis zum letzten Spieltag kämpfen muss - dafür ist die zweite Liga einfach zu eng." 

Uwe Koschinat lässt vier Jugendspieler aus Sandhausens U19 mittrainieren

Zumal die in dieser Woche neu dazugekommenen Verletzungssorgen die gute Stimmung etwas drückt: Neben Fabian Schleusener (Schienbeinbruch), Stefan Kulovits (Wadenbeinbruch) und Markus Karl (Kreuzbandriss) fällt nun auch noch Sören Diekmann (Außenband) im Saison-Endspurt aus. „Die Diagnosen sind natürlich schon sehr traurig und vermindern unsere Optionen", bedauert Koschinat das Verletzungspech.

Aufgrund der vielen Ausfälle hat der 47-Jährige unter der Wochen sogar auf die eigene Jugend gesetzt und vier U19-Spieler bei den Profis mittrainieren lassen. „Es soll ein deutliches Signal sein, dass wir eine starke Einbindung des Nachwuchsbereiches in die Wege leiten wollen" kündigt Koschinat, der sich die U19-Spiele auch regelmäßig auf dem Laptop anschaut, an. 

Verlässt Marcel Schuhen den SV Sandhausen

Unklar ist noch, in welcher Liga der Verein in der kommenden Spielzeit vertreten sein wird. Zum Saisonende laufen zahlreiche Verträge aus. So wird Leverkusens Leihgabe Niklas Lomb wohl zu den Rheinländern zurückkehren, auch Ersatz-Keeper Rick Wulle hat vermutlich keine Zukunft mehr bei den Kurpfälzern. „Er hat in der Vergangenheit nur wenige Leistungsnachweise erbringen können, deshalb werden wir mit ihm reden müssen", kündigt der SVS-Coach an.

Mit Marcel Schuhen, der aufgrund seiner zuletzt starken Leistungen auch das Interesse anderer Vereine geweckt hat, führt der Klub, laut Koschinat, derzeit „gute Gespräche". Bei einem vorzeitigen Verbleib des Vereins in der 2. Bundesliga hätte man in Ruhe Zeit, sich mit Schuhen und Co. an einen Tisch zu setzen und die Zukunft zu besprechen. Hierfür soll der nächste Schritt beim Auswärtsspiel in Duisburg, das von rund 450 SVS-Fans begleitet wird, gemacht werden. 

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mab

Quelle: Mannheim24

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