13. Spieltag in der 2. Bundesliga

SV Sandhausen empfängt Spitzenreiter Kiel: „Brauchen besseres Verhalten in der Defensive“

Sandhausen - In seinem letzten Heimspiel im Jahr 2020 tritt der SVS am 13. Spieltag gegen Holstein Kiel an. Die Partie im BWT-Stadion am Hardtwald wird am Sonntag (20. Dezember/13:30 Uhr) angepfiffen.

Nach der anstrengenden Dienstreise unter der Woche zum Auswärtsspiel gegen den Hamburger SV, die mit einem 0:4 unglücklich aus Sicht des SVS zu Ende gegangen ist, richtet sich der Fokus der Mannschaft von Cheftrainer Michael Schiele nun auf das Duell mit dem aktuellen Spitzenreiter. Holstein Kiel reist nach seinem 1:0 am Mittwoch gegen den 1. FC Nürnberg mit vier Siegen am Stück in die Kurpfalz. Es wartet also eine hohe Hürde auf die SVS-Profis.

SV Sandhausen gegen Holstein Kiel: Aus Niederlage in Hamburg lernen

Für die Schwarz-Weißen wird es aus Sicht des SVS-Coaches darum gehen, an die positiven Elemente aus der Partie beim HSV anzuknüpfen. „Wenn sich der gegnerische Trainer fast schon rechtfertigen muss, warum sein Team über weite Strecken des Spiels kein Zugriff hatte, zeigt das auf, dass wir in weiten Teilen eine ordentliche Vorstellung geboten haben“, betont Michael Schiele auf der virtuellen Pressekonferenz am Freitagmittag (18. Dezember).

Der Hamburger SV bezwingt den SV Sandhausen mit 4:0.

In jedem Fall ist der Auftritt in Hamburg mit einer Leistungssteigerung im Vergleich zur vorherigen 0:3-Niederlage gegen die SpVgg Greuther Fürth verbunden. Dennoch steht am Ende eine deutliche Niederlage und die hat Gründe. Der SVS leistet sich einige Unaufmerksamkeiten in der Abwehr, die der HSV knallhart zu bestrafen weiß. „Wir haben in den vergangenen beiden Spielen und speziell in Hamburg zu viele Gegentore bekommen. Wir brauchen ein besseres Verhalten in der Defensive“, so Schiele.

SV Sandhausen gegen Holstein Kiel: Spitzenreiter hat „mehrere Unterschiedsspieler in seinen Reihen“

Nach den Duellen mit Greuther Fürth (aktuell auf Rang drei) und dem derzeitigen Tabellenzweiten aus Hamburg nun also das Spiel gegen die erstplatzierten Kieler – der Spielplan kommt für den SVS derzeit äußerst herausfordernd daher. „Was Holstein Kiel betrifft, treffen wir nun auf eine Mannschaft, die mehrere Unterschiedsspieler in ihren Reihen hat und ein hohes Tempo gehen kann. Bei unangenehmen Ballverlusten wissen die Kieler sehr genau, was sie mit dem Ball anzufangen haben. Gerade deswegen wird es für uns darum gehen, dem Gegner diese Situationen gar nicht erst anzubieten“, betont Schiele.

Mehr Entschlossenheit in der Defensive, aber auch die nötige Portion Mut im Spiel nach vorne – so soll sich das SVS-Spiel nach dem Willen des Trainers am Sonntag (20. Dezember/13:30 Uhr) darstellen. „Wir brauchen auch den Ball in unseren Reihen“, verdeutlicht Schiele, dass er sein Team in einer agierenden Ausrichtung sehen möchte.

SV Sandhausen gegen Holstein Kiel: Auf Zweitliga-Duell folgt der DFB-Pokal

Nach der Partie gegen Holstein Kiel ist das ereignisreiche Spieljahr für den SVS noch nicht zu Ende. Am 23. Dezember bildet die Begegnung in der zweiten Runde des DFB-Pokals beim VfL Wolfsburg den Abschluss für die Kurpfälzer.

Wolfsburg wird ein Zubrot. Für uns geht es darum, in den kommenden Wochen in der 2. Liga unsere Punkte zu holen. Wenn wir vorne etwas unaufgeregter spielen und hinten die Räume in der Defensive minimieren, bin ich optimistisch, dass uns das am Sonntag schon gelingen wird“, stellte der SVS-Trainer klar.

SV Sandhausen gegen Holstein Kiel: Defensivspezialist fällt aus – Trio steht wieder zur Verfügung

Zum Personal: Noch keine Alternative für die Partie am Sonntag ist Aleksandr Zhirov, der sich seit dem 3:2-Sieg bei den Würzburger Kickers mit Knieproblemen herumplagt. Drei zuletzt ausgefallene Akteure stehen Schiele unterdessen für die Partie gegen Holstein Kiel wieder zur Verfügung. Tim Kister, der aufgrund eines am 13. November im Training erlittenen Meniskuseinrisses verletzt ausgefallen ist, hat seinen Rückstand aufgeholt und wird ebenfalls eine Option für Sonntag wie Daniel Keita-Ruel (nach Knieproblemen) und Besar Halimi, der nach seiner Corona-Infektion mittlerweile wieder negativ getestet worden ist und im Training an die Belastungsgrenze gehen kann. (PM/esk)

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