Jürgen Machmeier und Otmar Schork

Nach Kocak-Entlassung: SVS-Bosse äußern sich zur Trainersuche!

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SVS-Präsident Jürgen Machmeier hat sich zur anstehenden Trainersuche geäußert.

Sandhausen – Einen Tag nach der Entlassung von Kenan Kocak haben sich SVS-Präsident Jürgen Machmeier und Geschäftsführer Sport Otmar Schork zur Trainersuche geäußert:

Um 16:30 Uhr ist am Montag (8. Oktober) die Entscheidung gefallen: Der SV Sandhausen trennt sich von Cheftrainer Kenan Kocak, der das Amt 2016 von Alois Schwartz übernommen hat.

Nach mehrstündigen Gesprächen haben sich Präsident Jürgen Machmeier, Geschäftsführer Sport Otmar Schork und die Vorstandsmitglieder Jürgen Rohm und Frank Balles zu diesem Schritt entschlossen. Am Dienstag (9. Oktober) leitet Co-Trainer Gerhard Kleppinger das Training.

„Prinzipiell ist eine Trainerentlassung für einen Verein immer ein einschneidendes Erlebnis. Kenan haben letztlich die Ergebnisse gefehlt. Wir haben die Fürsorgepflicht für den gesamten Verein und nicht nur für einzelne Person. Wir möchten der Mannschaft eine neue Hoffnung und einen neuen Impuls geben“, erklärt SVS-Präsident Jürgen Machmeier.

So hat Kenan Kocak auf die Entlassung reagiert

Der 57-Jährige macht deutlich, wie schwer den Verantwortlichen die Entscheidung gefallen ist. „Mir tut es für Kenan persönlich sehr leid. Er hat die Entscheidung sehr professionell aufgenommen. Es war ein gutes und freundschaftliches Gespräch - das erlebt man nur selten. Hut ab, wie er das verarbeitet hat.“

Nach nur fünf Punkten aus den ersten neun Spielen befindet sich der SVS aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz. Im Jahr 2018 haben die Kurpfälzer insgesamt nur vier Siege geholt. „Es ist fatal, was wir in den letzten Wochen und Monaten alles hinnehmen mussten. Vom Inhalt und der Mentalität hat die Mannschaft gut gearbeitet, aber wir haben eine extreme Ergebniskrise“, sagt Otmar Schork.

Der SVS-Geschäftsführer Sport fertigt nun eine Liste mit potenziellen Nachfolgern an. „Im Idealfall können wir schon in drei bis vier Tagen eine Lösung präsentieren. Wenn es nicht so ist, dann haben wir volles Vertrauen in Gerhard Kleppinger.

Testspiel gegen den VfB Stuttgart

Die Sandhäuser werden wohl keinen ‚klassischen Feuerwehrmann‘ verpflichten. „Es muss ein Trainer sein, der zu uns passt. Das Anforderungsprofil ist relativ klar: Wir wollen einen Trainer, der den Weg, den Kenan im taktischen und spielerischen Bereich eingeschlagen hat, fortführt. Wir brauchen einen Trainer, der seine eigene Philosophie hat, aber auch nicht alles auf den Kopf stellt. Es bringt jetzt nichts, wenn wir jeden Stein umdrehen“, betont Machmeier.

Am Donnerstag wird die Mannschaft voraussichtlich von Gerhard Kleppinger betreut. Dann bestreitet der SVS unter Ausschluss der Öffentlichkeit ein Testspiel gegen den VfB Stuttgart, der am Sonntag ebenfalls seinen Trainer Tayfun Korkut gefeuert hat. Das nächste Liga-Spiel steigt dann am 19. Oktober im BWT-Stadion am Hardtwald gegen Schlusslicht FC Ingolstadt.

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nwo

Quelle: Mannheim24

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