Verantwortliche beziehen Stellung

Saison-Neustart trotz Corona: So reagiert der SV Sandhausen

Sandhausen – Nach der Genehmigung durch die Politik nimmt die 2. Bundesliga den Spielbetrieb wieder auf. So reagiert der SV Sandhausen auf die Entscheidung:

  • 2. Bundesliga darf im Mai Spielbetrieb aufnehmen.
  • Erleichterung beim SV Sandhausen.
  • Saison wird mit Geisterspielen zu Ende gespielt.

Die DFL darf den Spielbetrieb in den ersten beiden Bundesligen trotz Corona wieder aufnehmen. Am Mittwoch (6. Mai) haben Bund und Länder grünes Licht für einen Neustart in der zweiten Maihälfte gegeben. Die Partien werden ohne Zuschauer stattfinden. Den genauen Starttermin wird die DFL voraussichtlich auf ihrer Mitgliederversammlung am Donnerstag (7. Mai) festlegen.

Beim SV Sandhausen ist die Erleichterung über diese Entscheidung sehr groß. „Wir sind alle sehr erleichtert, dass wir unserem Beruf wieder nachgehen können. In diesem Zusammenhang muss man allen handelnden Personen der DFL und der Task Force für diese absolut professionelle Arbeit danken“, sagt SVS-Präsident Jürgen Machmeier, der sich auch an die Politik wendet.

SV Sandhausen: Große Erleichterung nach Entscheidung der Politik

Vielen Dank an die Politik, dass sie es uns ermöglicht ähnlich wie vielen anderen Berufen unserem Job nachzugehen. Ich gehe davon aus, dass wir den Vertrauenszuschuss, den wir von der Politik bekommen haben, zurückzahlen.“ Gleichzeitig plädiert der 59-Jährige dafür, dass die Diskussion um den Bundesliga-Neustart nun aufhört. „Jetzt sollten wir die Diskussion beenden, ob es richtig oder falsch ist. Wir sollten uns auf spannende Spiele freuen. Zwar ohne Zuschauer, aber das ist der Sache geschuldet.

Am vergangenen Samstag hat Machmeier erklärt, dass der SV Sandhausen auch einen Saisonabbruch finanziell überstehen würde. „Die Erleichterung ist riesengroß! Wir tragen eine große Verantwortung, der wir jetzt gerecht werden müssen“, fügt SVS-Geschäftsführer Volker Piegsa hinzu.

SV Sandhausen: So denkt Uwe Koschinat über den Neustart

Sandhausen-Trainer Uwe Koschinat betrachtet vor allem den sportlichen Aspekt. „Freude ist bei mir nicht das primäre Gefühl. Es wird für jede Mannschaft eine Herkulesaufgabe. Für mich als Trainer ist es eine ganz spannende aber auch verantwortungsvolle Aufgabe. Es steht wahnsinnig viel auf dem Spiel“, betont Koschinat und verweist darauf, dass die Sandhäuser letztmals Mitte März normal trainiert haben.

Für Mikayil Kabaca, den Sportlichen Leiter des SV Sandhausen, endet nun die Zeit der Ungewissheit. „Wir sind sehr froh und glücklich, dass wir jetzt Gewissheit haben. Das ist für alle Beteiligten in dieser Phase ein Meilenstein, da vorher nicht absehbar war, wann die Liga startet.

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Sandhausen-Trainer Uwe Koschinat spricht über den Neustart der 2. Liga.

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nwo

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